Nachdem ich es hier schon angedeutet hatte, habe ich mich nun entschieden diesen Blog zu schließen. Wer weiterhin daran interessiert ist, was von mir zu lesen, folgt bitte diesem Link. [Allgemeine, oberflächliche Gedanken o.ä. werde ich dort veröffentlichen. Was mir zu privat ist, wird nur für Freunde sichtbar sein.]
Samstag, Januar 26, 2008
Freitag, Januar 25, 2008
"Ausstrahlung" mit Folgen.
Ich sollte lernen meine Gesichtsarchitektur besser unter Kontrolle zu halten. Zum wiederholten Male wurde ich [von einem Lehrer] auf mein Grinsen angesprochen: "Sie strahlen ja so." Sofort sind alle neunundzwanzig Augen auf mich gerichtet. Ich stocke, krieg erstmal keinen Ton raus, versuche mich zu beruhigen als ich folgenden Kommentar zu hören bekomme: "Sie hat heute früh Uran gegessen - darum strahlt sie so." Egal. Durchatmen. Die Antwort vorlesen. Da beginnt frau drei Plätze neben mir laut an [über mich] zu lachen. Ansteckungsgefahr. Es kommen schon die Tränen. Sodass letztendlich meine Sitznachbarin meine Antwort vorlesen muss.
Was ist nur los?! Ob es nun einen Grund gibt oder nicht. Ständig ziehen sich meine Mundwinkel nach oben. Wäre an sich nicht schlimm. Wenn andere es nicht dauernd kommentieren müssten. Mäh.
Was ist nur los?! Ob es nun einen Grund gibt oder nicht. Ständig ziehen sich meine Mundwinkel nach oben. Wäre an sich nicht schlimm. Wenn andere es nicht dauernd kommentieren müssten. Mäh.
Mittwoch, Januar 23, 2008
Ungewohnte Gewohnheit.
Langsam beginne ich mich ans "Allein sein" zu gewöhnen. Es ist eine regelrechte Umstellung plötzlich wieder auf jemanden Rücksicht zu nehmen, Belehrungen und Anweisungen entgegen zu nehmen, die Launen und Macken des jeweils anderen zu ertragen, morgens vom Spiegel verdrängt zu werden, nicht mehr sein "eigener Herr" zu sein.
Anfangs dacht' ich, so eine einwöchige "Auszeit" tut unserer (Mutter-Tochter-)Beziehung mal ganz gut. Zweisamkeit hat auch seine guten Seiten: Es ist viel schöner andere zu bekochen als sich selbst. Lob und Bestätigung zu bekommen ("Das sieht aber lecker aus." [...] "Schmeckt sehr gut.")
Trotzdem sehn' ich mir schon ein wenig das Wochenende herbei. Allein sein. Erneut über eine Woche. Somit werde ich Ende Januar insgesamt neunzehn Tage des neuen Jahres allein verbracht haben. Das ist zwar nicht immer so, aber momentan kommt es mir vor als wäre es nie anders gewesen. Als wäre es normal. Dabei bin ich doch sozusagen die "Untermieterin" im eigentlichen Sinn.
Es ist ein bisschen so als hätten wir die Rollen getauscht. Zumindest wenn ich allein bin und den Haushalt selbst organisiere [so wie es mir passt]. Wenn sie da ist, sind die Rollen eigentlich klar. Aber es ist schwer sich wieder hineinzufinden. In die Rolle des "Untertan" zu schlüpfen. Der nichts zu sagen hat, tut, was getan werden muss und zu allem "Ja" und "Mami" sagt. Um dann fünf Abende später wieder die Hausfrau zu mimen. Ich weiß nicht, was ich will.
Anfangs dacht' ich, so eine einwöchige "Auszeit" tut unserer (Mutter-Tochter-)Beziehung mal ganz gut. Zweisamkeit hat auch seine guten Seiten: Es ist viel schöner andere zu bekochen als sich selbst. Lob und Bestätigung zu bekommen ("Das sieht aber lecker aus." [...] "Schmeckt sehr gut.")
Trotzdem sehn' ich mir schon ein wenig das Wochenende herbei. Allein sein. Erneut über eine Woche. Somit werde ich Ende Januar insgesamt neunzehn Tage des neuen Jahres allein verbracht haben. Das ist zwar nicht immer so, aber momentan kommt es mir vor als wäre es nie anders gewesen. Als wäre es normal. Dabei bin ich doch sozusagen die "Untermieterin" im eigentlichen Sinn.
Es ist ein bisschen so als hätten wir die Rollen getauscht. Zumindest wenn ich allein bin und den Haushalt selbst organisiere [so wie es mir passt]. Wenn sie da ist, sind die Rollen eigentlich klar. Aber es ist schwer sich wieder hineinzufinden. In die Rolle des "Untertan" zu schlüpfen. Der nichts zu sagen hat, tut, was getan werden muss und zu allem "Ja" und "Mami" sagt. Um dann fünf Abende später wieder die Hausfrau zu mimen. Ich weiß nicht, was ich will.
"Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal.
Nur weil man es nicht besser kennt, ist es noch lange nicht egal."
(Kettcar - Deiche)
Nur weil man es nicht besser kennt, ist es noch lange nicht egal."
(Kettcar - Deiche)
Nachtrag: Vergib' mir, mein Schatz! Ohne dich ist es nur halb so schön! Mit dir drei Minuten bevor die S-Bahn losfährt vor einem (von innen und außen) gefrorenen Karl-Heinz zu stehen, nach vergeblichen Entfrostungsmethoden blind (!) loszufahren, an der Hauptstraße anzukommen, um zu sehen wie die S-Bahn einfährt, hinaus zu rennen, die letzte Tür zu erwischen und für dich aufzuhalten bis du das Auto geparkt hast. Lachend einen Sitzplatz zu suchen und immer wieder darüber zu lachen während sich die anderen Fahrgäste mit ihren grimmigen Gesichtern nur fragen, warum die Bahn schon wieder mit zweiminütiger Verspätung losgefahren ist. Das sind Momente, an denen ich so glücklich bin, dich zu haben. Weil der Alltag mit dir (fast) nie langweilig wird. Für mich bist du: die Welt.
Sonntag, Januar 20, 2008
What we could have been.
When I see you now what I see is
a shadow of what we could have been.
Something better that we'd already seen.
(Kaz Mills - I do)
a shadow of what we could have been.
Something better that we'd already seen.
(Kaz Mills - I do)
Ich hab von ihm geträumt. Wir haben uns so gut verstanden...
Freitag, Januar 18, 2008
Das war 2007.
Wie jedes Jahr gab es Höhen und Tiefen, aber rückblickend würd' ich sagen: So schlecht war's gar nicht. Ich habe einen alten Lebensabschnitt beendet, um einen Neuen zu beginnen. Und so wirklich habe ich den Übergang gar nicht bemerkt, weil meine wichtigsten Freunde immer noch bei mir sind (und das ist eine Menge wert, wenn man bedenkt wie viele Missverständnisse zu bewältigen waren).
Die Schulzeit mit dem Abitur als Höhepunkt (Kein Traumergebnis, aber dennoch zufriedenstellend) ist in weite Ferne gerückt. Im Mittelpunkt steht seit dem 01. September 2007 meine Ausbildung. Eine Herausforderung. In vielerlei Hinsicht. Denn was beim Abitur nicht geklappt hat, soll nun in Erfüllung gehen: EinEinser-Schnitt gutes Ergebnis, das mir viele Türen öffnen könnte. Auch wenn ich momentan nicht weiß, wo ich mich in 5-10 Jahren sehe. Waschmaschinen verkaufend als Karrierefrau (weltweit) - oder doch als Hausfrau die Waschmaschine bedienend?!
Eine weitere Herausforderung waren die Menschen. Neue Menschen. Die Azubis, mit denen ich mich wirklich gut verstehe, darunter (mindestens) ein ganz besonderer Mensch, bei dem ich mir gut vorstellen könnte, dass sich die kollegiale Basis zu einer Freundschaft entwickelt.
Zudem gibt es noch die Kollegen und Vorgesetzten. Man muss - und möchte - einen guten Eindruck hinterlassen, eine Hilfe und Arbeitserleichterung statt Hindernis sein. Dabei hat man immer die Zukunft im Hinterkopf. In erster Linie den Beurteilungsbogen und in weiterer Ferne die damit verknüpften Übernahmechancen. Erstere sind in den ersten beiden Praxisphasen mehr als zufriedenstellend ausgefallen. Was die Ausbildung angeht, kann ich mich also (bisher) in keinster Weise beschweren. Auch wenn 2008 vermuten lässt, dass die Erreichung der Ziele aufgrund unerwartet hoher Anforderungen in der Berufsschule, nicht so ohne weiteres möglich erscheint.
Wenn ich an 2007 zurückdenke, beginnt das Jahr eigentlich im Sommer. Ein ganz besonderer Sommer. Denn ich begann endlich zu leben! Reisen. So viel, so oft und so weit wie möglich. Paris und Rom. Traumerfüllungen. Mit dem Beginn der Sommerferien verbrachte ich die meiste Zeit im Zug. Hamburg. Magdeburg. Lüneburg. Oldenburg. Potsdam. Leipzig. Chemnitz. Erfurt. Ahlbeck. Timmendorf.
2007 war das Jahr des (Wieder-)Kennernlernens. Noch eine Herausforderung. Die ich annahm - trotz gelegentlich aufkommender Zweifel - ohne es zu bereuen. Im Hinterkopf hatte ich das Ziel, anderen Menschen offen zu begegnen. Offen. Das ist so eine Sache. Interpretationssache. Es heißt nicht, sich anderen zu öffnen, über Gefühle zu reden. Davon bin ich weit entfernt. Für mich heißt es einfach sich nicht in seinem Schneckenhaus zu verkriechen, sondern hinaus zu gehen. Unter Leute. Andere kennenzulernen. Menschen, die man lange nicht mehr gesehen hat. Menschen, die man bisher nur virtuell zu kennen glaubte - oder gar völlig Fremde (Mitfahrgelegenheit). Wunderbare Menschen, die ich allesamt gern wiedersehen würde...
... und einen Menschen, der mich (wieder) glauben und hoffen ließ. An etwas, dass ichnicht mehr nie für möglich gehalten hätte. Der mir den Glauben gab, man(n) könne mich "mögen", um mich am Ende beinahe an meinen Selbstzweifeln zerbrechen zu lassen. Der es nicht wert ist, dass ich ihn hier erwähne, aber immer noch in meinem Kopf herumspukt.
Reden wir lieber über Kinder. Eine Spezies, mit der ich nie was anzufangen wusste. Dieses Jahr konnte ich mich ihnen nicht entziehen. Beruhte womöglich auf Gegenseitigkeit, sonst wäre es sicherlich gar nicht so weit gekommen. Eine schöne Erfahrung. Von einem kleinen Engel geweckt zu werden, etwas vorzulesen, gemeinsam die Zähne zu putzen, Händchen zu halten.
In diesem Jahr kam ich zu einer entscheidenden Erkenntnis. Single sein ist okay. Zwar hat niemand gesagt, es sei etwas Schlimmes daran. Doch wenn man nach 20 Jahren immer noch mit diesem Status rumläuft, bekommt man zu spüren, dass dies vor allem in der Familie mehr Verwunderung als Akzeptanz hervorruft. Offenbar auch in der Gesellschaft, zumindest lässt die immer wiederkehrende Frage "Hast du einen Freund?" und die Reaktion auf die verneinende Antwort darauf schließen. Trotz gelegentlicher Rückfälle sobald einem an besonders einsamen Tagen glückliche Pärchen die Wege kreuzen, beginne ich mich mit diesem Zustand anzufreunden und dahinter zu stehen. Frei nach dem Motto "Ich werde mich nicht dem Erstbesten an den Hals werfen, nur um nicht allein zu sein." (Zitat aus Irène) So sieht's aus. Und nicht anders.
Meine einzige Erwartung an 2008 lautete: Veränderungen. Nun muss ich feststellen, dass das vergangene Jahr bereits voller Veränderungen war. Mehr Spontanität, neue (und alte) wunderbare Menschen, Erkenntnisse, die längst fällig waren und für die Zukunft hoffentlich eine Erleichterung darstellen. 2008 kann sich gerne an 2007 orientieren. Irgendwas gibt es ja trotzdem immer zu verbessern - und selbst, wenn alles beim Alten bleiben sollte - auch das erfordert gewisse Bemühungen:
Die Schulzeit mit dem Abitur als Höhepunkt (Kein Traumergebnis, aber dennoch zufriedenstellend) ist in weite Ferne gerückt. Im Mittelpunkt steht seit dem 01. September 2007 meine Ausbildung. Eine Herausforderung. In vielerlei Hinsicht. Denn was beim Abitur nicht geklappt hat, soll nun in Erfüllung gehen: Ein
Eine weitere Herausforderung waren die Menschen. Neue Menschen. Die Azubis, mit denen ich mich wirklich gut verstehe, darunter (mindestens) ein ganz besonderer Mensch, bei dem ich mir gut vorstellen könnte, dass sich die kollegiale Basis zu einer Freundschaft entwickelt.
Zudem gibt es noch die Kollegen und Vorgesetzten. Man muss - und möchte - einen guten Eindruck hinterlassen, eine Hilfe und Arbeitserleichterung statt Hindernis sein. Dabei hat man immer die Zukunft im Hinterkopf. In erster Linie den Beurteilungsbogen und in weiterer Ferne die damit verknüpften Übernahmechancen. Erstere sind in den ersten beiden Praxisphasen mehr als zufriedenstellend ausgefallen. Was die Ausbildung angeht, kann ich mich also (bisher) in keinster Weise beschweren. Auch wenn 2008 vermuten lässt, dass die Erreichung der Ziele aufgrund unerwartet hoher Anforderungen in der Berufsschule, nicht so ohne weiteres möglich erscheint.
Wenn ich an 2007 zurückdenke, beginnt das Jahr eigentlich im Sommer. Ein ganz besonderer Sommer. Denn ich begann endlich zu leben! Reisen. So viel, so oft und so weit wie möglich. Paris und Rom. Traumerfüllungen. Mit dem Beginn der Sommerferien verbrachte ich die meiste Zeit im Zug. Hamburg. Magdeburg. Lüneburg. Oldenburg. Potsdam. Leipzig. Chemnitz. Erfurt. Ahlbeck. Timmendorf.
2007 war das Jahr des (Wieder-)Kennernlernens. Noch eine Herausforderung. Die ich annahm - trotz gelegentlich aufkommender Zweifel - ohne es zu bereuen. Im Hinterkopf hatte ich das Ziel, anderen Menschen offen zu begegnen. Offen. Das ist so eine Sache. Interpretationssache. Es heißt nicht, sich anderen zu öffnen, über Gefühle zu reden. Davon bin ich weit entfernt. Für mich heißt es einfach sich nicht in seinem Schneckenhaus zu verkriechen, sondern hinaus zu gehen. Unter Leute. Andere kennenzulernen. Menschen, die man lange nicht mehr gesehen hat. Menschen, die man bisher nur virtuell zu kennen glaubte - oder gar völlig Fremde (Mitfahrgelegenheit). Wunderbare Menschen, die ich allesamt gern wiedersehen würde...
... und einen Menschen, der mich (wieder) glauben und hoffen ließ. An etwas, dass ich
Reden wir lieber über Kinder. Eine Spezies, mit der ich nie was anzufangen wusste. Dieses Jahr konnte ich mich ihnen nicht entziehen. Beruhte womöglich auf Gegenseitigkeit, sonst wäre es sicherlich gar nicht so weit gekommen. Eine schöne Erfahrung. Von einem kleinen Engel geweckt zu werden, etwas vorzulesen, gemeinsam die Zähne zu putzen, Händchen zu halten.
In diesem Jahr kam ich zu einer entscheidenden Erkenntnis. Single sein ist okay. Zwar hat niemand gesagt, es sei etwas Schlimmes daran. Doch wenn man nach 20 Jahren immer noch mit diesem Status rumläuft, bekommt man zu spüren, dass dies vor allem in der Familie mehr Verwunderung als Akzeptanz hervorruft. Offenbar auch in der Gesellschaft, zumindest lässt die immer wiederkehrende Frage "Hast du einen Freund?" und die Reaktion auf die verneinende Antwort darauf schließen. Trotz gelegentlicher Rückfälle sobald einem an besonders einsamen Tagen glückliche Pärchen die Wege kreuzen, beginne ich mich mit diesem Zustand anzufreunden und dahinter zu stehen. Frei nach dem Motto "Ich werde mich nicht dem Erstbesten an den Hals werfen, nur um nicht allein zu sein." (Zitat aus Irène) So sieht's aus. Und nicht anders.
Meine einzige Erwartung an 2008 lautete: Veränderungen. Nun muss ich feststellen, dass das vergangene Jahr bereits voller Veränderungen war. Mehr Spontanität, neue (und alte) wunderbare Menschen, Erkenntnisse, die längst fällig waren und für die Zukunft hoffentlich eine Erleichterung darstellen. 2008 kann sich gerne an 2007 orientieren. Irgendwas gibt es ja trotzdem immer zu verbessern - und selbst, wenn alles beim Alten bleiben sollte - auch das erfordert gewisse Bemühungen:
"Der Umgang mit Menschen ist die Kunst zu gehen, ohne zu treten."
(Herbert A. Frenzel)
(Herbert A. Frenzel)
Wenn die Mama im Schnee tobt...
... stellt das Kind die Küche auf den Kopf, gönnt' sich allabendlich ein Gläschen Wein [spätestens beim letzten Schluck - nach sechs Abenden - kam die Erkenntnis: widerlich! 1,5 Liter sind nun mal 1/2 zu viel] und leistet den Pflanzen aktive Sterbehilfe - zusammengefasst: Es versucht sich als Hausfrau. Und wo gehören die für gewöhnlich hin?! Richtig, hinter'n Herd. Und das ist u.a. dabei rausgekommen:
Freitag: Farfalle in Möhren-Honig Gemüse
Samstag: Seelachs à la Bordelaise mit Gemüsereis
Sonntag: Überbackene Aubergine mit Gemüsecouscous-Füllung
Montag: Gefüllte Blätterteigtasche und Tortellini
Dienstag: Überbackene Zucchini mit Gemüsecouscous-Füllung
Mittwoch: Fladenbrot
Donnerstag: Tortellini mit Gemüse(-sauce)
Freitag: Kartoffeln an Hähnchenfilet, Erbsen- und Möhrengemüse
Klingt gesund?! Mag sein. Liegt möglicherweise daran, dass ich nicht die Massen an Schokolade erwähnt habe, die ich in mich reingestopfen "musste".
Klingt nach Kochkünsten? Beinahe wäre mir "zu Recht" rausgerutscht. Hätte ich mich heute nicht an der Königsdisziplin versucht, die ich offenbar nicht ohne Grund eine Woche vor mir hergeschoben habe: Kartoffeln kochen. Mein Untergang! Kombiniert mit Telefonieren ist die Katastrophe vorprogrammiert. Na gut, vielleicht übertreibe ich ein wenig. Ist ja nichts dramatisches passiert. Außer dass ich nach etwa 56 Minuten festgestellt habe, dass kein Wasser mehr im Topf ist. Geschält geschweige denn gewaschen hatte ich sie ebenso nicht. An Salz mangelte es auch, aber für mich hat's gereicht. Mit dem leckeren Gemüse vermischt, waren sie sogar genießbar.
Nun wartet noch eine Herausforderung auf mich: Wäsche waschen. Jedes Mal auf's Neue ein Abenteuer!
Klingt nach Kochkünsten? Beinahe wäre mir "zu Recht" rausgerutscht. Hätte ich mich heute nicht an der Königsdisziplin versucht, die ich offenbar nicht ohne Grund eine Woche vor mir hergeschoben habe: Kartoffeln kochen. Mein Untergang! Kombiniert mit Telefonieren ist die Katastrophe vorprogrammiert. Na gut, vielleicht übertreibe ich ein wenig. Ist ja nichts dramatisches passiert. Außer dass ich nach etwa 56 Minuten festgestellt habe, dass kein Wasser mehr im Topf ist. Geschält geschweige denn gewaschen hatte ich sie ebenso nicht. An Salz mangelte es auch, aber für mich hat's gereicht. Mit dem leckeren Gemüse vermischt, waren sie sogar genießbar.
Nun wartet noch eine Herausforderung auf mich: Wäsche waschen. Jedes Mal auf's Neue ein Abenteuer!
Mittwoch, Januar 16, 2008
(Telefon-)Streich?!
Zum wiederholten Male - innerhalb einer Woche - klingelte der Hermes-Versand an unserer Tür. Letztes Mal weigerte ich mich zu öffnen: Tränen in den Augen, weil der Film so traurig war. Heute weigerte ich mich das Paket anzunehmen: "Otto?! Können Sie gleich wieder mitnehmen." Klingt unfreundlich?! Nicht doch. Ich war die Freundlichkeit in Person, teilte mit, dass wir nichts bestellt hätten, er guckt verdutzt und damit war die Sache erledigt.
Nicht ganz. Während ich mich erfolglos am Mittagsschlaf versuchte, dachte ich die ganze Zeit darüber nach wie so etwas passieren könnte. Ob uns da jemand einen Streich spielt? Über unsere Kundennummer und auf unsere Kosten diverse Waren bestellt?! Warum sollte das jemand tun?!
Wirklich motiviert dort anzurufen, war ich nicht, doch es ließ mir keine Ruh'. Um die gebührenpflichtige Hotline des Otto Versands zu umgehen, wählte ich die für den Internetinhalt verantwortliche, um letztendlich doch mit dem Kundenservice verbunden zu werden (war zu erwarten, aber ich hoffe mit dieser Strategie dennoch den Gebühren entkommen zu sein. Seh' einfach nicht ein noch 14 Cent/Minute abzudrücken, wenn ich doch gar nichts bestellen möchte geschweige denn bestellt habe).
War ich anfangs gar nicht gewillt überhaupt den Hörer in die Hand zu nehmen, saugte ich mir von da an eine Frage nach der anderen aus dem Finger. Nur um das Gespräch aufrecht zu halten. Denn - wie Lena - so schön bemerkte: "Bei sowas kriegt man irgendwie immer sympathische Herren dran." Ganz genau.
Letztendlich war es genau die richtige Handlungsweise, die Annahme des Päckchens zu verweigern. Es ist zwar immer noch ein Rätsel wie es zu diesen Bestellungen kommen konnte, aber man(n) ist zuversichtlich, dass dies nicht wieder vorkommen wird. Zumal das Telefonpasswort, das meine Mama letzte Woche erhielt so geheim ist, dass nicht einmal ich es nennen konnte.
Nicht ganz. Während ich mich erfolglos am Mittagsschlaf versuchte, dachte ich die ganze Zeit darüber nach wie so etwas passieren könnte. Ob uns da jemand einen Streich spielt? Über unsere Kundennummer und auf unsere Kosten diverse Waren bestellt?! Warum sollte das jemand tun?!
Wirklich motiviert dort anzurufen, war ich nicht, doch es ließ mir keine Ruh'. Um die gebührenpflichtige Hotline des Otto Versands zu umgehen, wählte ich die für den Internetinhalt verantwortliche, um letztendlich doch mit dem Kundenservice verbunden zu werden (war zu erwarten, aber ich hoffe mit dieser Strategie dennoch den Gebühren entkommen zu sein. Seh' einfach nicht ein noch 14 Cent/Minute abzudrücken, wenn ich doch gar nichts bestellen möchte geschweige denn bestellt habe).
War ich anfangs gar nicht gewillt überhaupt den Hörer in die Hand zu nehmen, saugte ich mir von da an eine Frage nach der anderen aus dem Finger. Nur um das Gespräch aufrecht zu halten. Denn - wie Lena - so schön bemerkte: "Bei sowas kriegt man irgendwie immer sympathische Herren dran." Ganz genau.
Letztendlich war es genau die richtige Handlungsweise, die Annahme des Päckchens zu verweigern. Es ist zwar immer noch ein Rätsel wie es zu diesen Bestellungen kommen konnte, aber man(n) ist zuversichtlich, dass dies nicht wieder vorkommen wird. Zumal das Telefonpasswort, das meine Mama letzte Woche erhielt so geheim ist, dass nicht einmal ich es nennen konnte.
Dienstag, Januar 15, 2008
Verklagen sollte man diejenigen, die...
... sowas an (Berufs-)Schulen aushändigen. Was soll mir das sagen?! Dass es charakteristisch für 15-18 Jährige ist einen Partner zu haben bzw. (erste) Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu sammeln?! Wenn ich es nicht besser wüsste, wäre das schon wieder ein Grund für mich zu glauben, mit mir (20!) stimme was nicht. Die Tatsache, dass ich in der gesamten Klasse wahrscheinlich die Einzige war, die sich über so eine Abbildung aufregen könnte, macht mich depressiv. Und ich wollt doch glücklich sein. Glücklicher Single. Aber es ist so verdammt schwer, wenn die Gesellschaft (u.a.) derartige Erwartungen an einen stellt.
I've been searching my soul tonight.
Oh meine Freude ist unbeschreiblich. Neue "Ally McBeal"-Folgen. D.h. Montag bis Donnerstag 21:15 Uhr Comedy Central einschalten. Diese Frau ist so unglaublich! Hach!
"Ally kann nur jemanden lieben, der sie unglücklich macht." (Ling)
Richard: "Hast du nicht gesagt, du brauchst keinen Mann?"
Ally: "Richtig. [...] Ich will einen!"
"Wenn ein Mädchen nicht Nein sagt, heißt das jar nicht aufgeben."
"Ein Freund von mir sagte, er würde sich niemals ein Haustier anschaffen, weil es irgendwann sterben würde. Vielleicht gilt für Beziehungen das Gleiche." (Ally)
"Ally kann nur jemanden lieben, der sie unglücklich macht." (Ling)
Richard: "Hast du nicht gesagt, du brauchst keinen Mann?"
Ally: "Richtig. [...] Ich will einen!"
"Wenn ein Mädchen nicht Nein sagt, heißt das jar nicht aufgeben."
"Ein Freund von mir sagte, er würde sich niemals ein Haustier anschaffen, weil es irgendwann sterben würde. Vielleicht gilt für Beziehungen das Gleiche." (Ally)
Freitag, Januar 11, 2008
4 in 1... oder Freitag, 11. Januar 2008
Da heut' die letzten beiden Stunden ausgefallen sind, nutzten J. und ich die Gelegenheit zum Shoppen. Ich war noch nie der Typ, der mit anderen zum Shoppen loszieht. Zumindest nicht, um für mich zu gucken. Mit Freundinnen durch die Geschäfte bummeln, sie anprobieren lassen, Kommentar abgeben. Meinetwegen. Für mich selbst schau' ich meist lieber allein.
Mit J. ist das anders. Man wird einfach von ihr mitgezogen. Ob man will oder nicht. Wenn man äußert, dass man vielleicht noch in die Stadt geht, ist sie begeistert von der Idee und ehe man sich's versieht, hat man die Straßenbahn früher als geplant verlassen und sich mitten ins Getümmel gestürzt. Und diesmal war ich diejenige, die am Ende mit einer großen Tüte das Geschäft verließ, während meine Shoppingberaterin (ehemals Aushilfe bei "Brooks") mit leeren Händen dastand. Als ich dies meiner Mama am Telefon berichtete, vernahm ich nur einen Jubelschrei! Sie versucht mich seit Wochen zum Shoppen zu überreden. Ohne Erfolg.
Vom Shoppen zum Einkaufen. Habe viel Obst und Gemüse gekauft. Gesunde Ernährung - als Ausgleich zu dem übermäßigem Konsum kleiner Sünden (z.B. das neue Eis von Penny: Vanilla & Cookies) Soll ich nochmal erwähnen, was es heut' zum Abendbrot gab?! Farfalle mit einer Möhren-Honig-Sauce. Wer an dieser Stelle nicht das Gesicht verzogen hat, darf gerne nachkochen: Möhren in Gemüsebrühe angedünsten, Honig, Petersilie und Dill dazu. Gegebenenfalls Olivenöl und einen Teelöffel Frischkäse. Mit den Nudeln mischen, anrichten, Parmesan darüber reiben. Fertig. Und unheimlich lecker. Ehrlich.
Anschließend bin ich dann zu Jenny gefahren. Dort habe ich mich verliebt. Sie heißt "Jule", ist sieben Wochen alt, hat ganz weiches Fell und ist einfach knuffig. Außerdem ist sie von Schafen genauso fasziniert wie ich. Ein wahrer Hütehund eben. Und wenn ich nicht so vernünftig wäre, dürfte meine Mutter nach ihrem Urlaub einen neuen Mitbewohner begrüßen. Jule hat nämlich Geschwister. Ich glaub' ich sollte alle meine Erwartungen an die nahe Zukunft über Bord werfen. Reichen Mann heiraten, Haus bauen, Border-Collie-Welpen kaufen.
Wieder zu Hause angekommen, rief ich die Frau Mama an. Die fragte mich, ob ich denn mein Zimmer während der CeBit hergeben würde. "Ähm, ja..." Die Dame, die sich bei mir einquartiert, kenne ich seit... mindestens sechs Jahren. Habe sie aber schon lange Zeit nicht mehr gesehen. Und kann sie nicht leiden. Zumindest damals nicht. Das hatte ich vergessen als ich zugestimmt hatte. Und nachdem ich im studivz spioniert hab, kann ich sie nicht nur nicht leiden, ich schäume beinahe über vor Neid. Rede mir ein, dass sie absolut unsympathisch wirkt mit ihren geschminkten Augen. In Wirklichkeit ist aber das Problem, dass sie wirklich (unnatürlich) hübsch ist. Ihr Freund spielt in einer Band, sieht irgendwie verdammt gut bis gruselig (Kommentar von Lena) aus.
Kurz: Sie ist eine "Eve".
Mit J. ist das anders. Man wird einfach von ihr mitgezogen. Ob man will oder nicht. Wenn man äußert, dass man vielleicht noch in die Stadt geht, ist sie begeistert von der Idee und ehe man sich's versieht, hat man die Straßenbahn früher als geplant verlassen und sich mitten ins Getümmel gestürzt. Und diesmal war ich diejenige, die am Ende mit einer großen Tüte das Geschäft verließ, während meine Shoppingberaterin (ehemals Aushilfe bei "Brooks") mit leeren Händen dastand. Als ich dies meiner Mama am Telefon berichtete, vernahm ich nur einen Jubelschrei! Sie versucht mich seit Wochen zum Shoppen zu überreden. Ohne Erfolg.
Vom Shoppen zum Einkaufen. Habe viel Obst und Gemüse gekauft. Gesunde Ernährung - als Ausgleich zu dem übermäßigem Konsum kleiner Sünden (z.B. das neue Eis von Penny: Vanilla & Cookies) Soll ich nochmal erwähnen, was es heut' zum Abendbrot gab?! Farfalle mit einer Möhren-Honig-Sauce. Wer an dieser Stelle nicht das Gesicht verzogen hat, darf gerne nachkochen: Möhren in Gemüsebrühe angedünsten, Honig, Petersilie und Dill dazu. Gegebenenfalls Olivenöl und einen Teelöffel Frischkäse. Mit den Nudeln mischen, anrichten, Parmesan darüber reiben. Fertig. Und unheimlich lecker. Ehrlich.
Anschließend bin ich dann zu Jenny gefahren. Dort habe ich mich verliebt. Sie heißt "Jule", ist sieben Wochen alt, hat ganz weiches Fell und ist einfach knuffig. Außerdem ist sie von Schafen genauso fasziniert wie ich. Ein wahrer Hütehund eben. Und wenn ich nicht so vernünftig wäre, dürfte meine Mutter nach ihrem Urlaub einen neuen Mitbewohner begrüßen. Jule hat nämlich Geschwister. Ich glaub' ich sollte alle meine Erwartungen an die nahe Zukunft über Bord werfen. Reichen Mann heiraten, Haus bauen, Border-Collie-Welpen kaufen.
Wieder zu Hause angekommen, rief ich die Frau Mama an. Die fragte mich, ob ich denn mein Zimmer während der CeBit hergeben würde. "Ähm, ja..." Die Dame, die sich bei mir einquartiert, kenne ich seit... mindestens sechs Jahren. Habe sie aber schon lange Zeit nicht mehr gesehen. Und kann sie nicht leiden. Zumindest damals nicht. Das hatte ich vergessen als ich zugestimmt hatte. Und nachdem ich im studivz spioniert hab, kann ich sie nicht nur nicht leiden, ich schäume beinahe über vor Neid. Rede mir ein, dass sie absolut unsympathisch wirkt mit ihren geschminkten Augen. In Wirklichkeit ist aber das Problem, dass sie wirklich (unnatürlich) hübsch ist. Ihr Freund spielt in einer Band, sieht irgendwie verdammt gut bis gruselig (Kommentar von Lena) aus.
Kurz: Sie ist eine "Eve".
"Nur" geträumt?!
Vorhin ging ich durch die Stadt. Zunächst unbewusst an Orten vorbei, die wir gemeinsam betraten. Als ich mir dessen bewusst wurde, musste ich kurz innehalten. Drehte mich um. Dresdner Bank. Extrablatt. Balzac Coffee. Ich dachte nach. Sah ihn. Sah uns. Wie wir dort standen, saßen, gingen. Und ich konnte nicht glauben, dass ich das wirklich erlebt habe. Als wäre es "nur" ein Traum gewesen. Der schönste Traum seit langem. Umso schmerzvoller war das Erwachen.
"Wie lange lag ich da?! Jetzt bin ich endlich wach.
Die Zeit mit dir war wie 'ne endloslange Nacht [...]
Du hast keine Macht. Nicht mehr.
Nicht über mich. Denn ich kann allein sein.
Ich greife zu den Sternen. Ich fass ins Nichts.
Dein Zauber ist verflogen.Was dunkel war ist jetzt im Licht.
(Christina Stürmer - Ohne dich)
Die Zeit mit dir war wie 'ne endloslange Nacht [...]
Du hast keine Macht. Nicht mehr.
Nicht über mich. Denn ich kann allein sein.
Ich greife zu den Sternen. Ich fass ins Nichts.
Dein Zauber ist verflogen.
(Christina Stürmer - Ohne dich)
Trend verpasst?!
Seit ich auf der Berufsschule bin, fallen mir vermehrt junge Damen "Chicksen" auf, die eine Jogginghose tragen. Anfangs dachte ich noch: "Vielleicht hatten die grad Sport." Aber so langsam zweifel ich daran. Auf der einen Seite bin ich neidisch, weil es so bequem aussieht. Auf der anderen Seite denk' ich mir nur "Habt ihr keinen Spiegel?! Oder eine Mutter, die euch begutachtet ehe ihr das Haus verlasst?!" Ja, ich trage auch für mein Leben gern' Jogginghosen. Aber zu Hause - oder um mal eben den Supermarkt um die Ecke aufzusuchen. Vielleicht ist meine auch einfach nicht "trendy" genug?! Das wird's sein.
Donnerstag, Januar 10, 2008
Kopfhörertragepflicht.
Es ist nach zehn Uhr abends. Ich habe Live-Auftritte der Hansen Band auf der "Keine Lieder über Liebe"-DVD entdeckt, mich unheimlich gefreut, weil ich momentan gar nicht genug vom Jürgen kriegen kann (und ihn diese Woche dennoch zweimal im Fernsehen verpasst hab...). Ich drehe den Fernseher auf (fast) volle Lautstärke. Weil ich mich so freue. Und weil ich wohl die rücksichtsloseste Nachbarin bin, die es gibt. Erst recht, wenn ich sturmfrei habe und keine Mama da ist, die mich ermahnen kann. Unter meinem Zimmer befindet sich das Schlafzimmer meiner Nachbarn. Das Haus zeichnet sich durch eine schlechte Isolation aus.
Wie gesagt, es ist zehn Uhr abends. Ich habe soeben ein Klingeln vernommen. Ich habe nicht aufgemacht, nur die Musik leiser gedreht, gehorcht und habe mich dann aus meinem Zimmer geschlichen, um durch das Schlüsselloch zu sehen, ob das Licht im Hausflur brennt. Es brennt. Somit kam das Klingeln nicht aus dem Fernseher sondern von meinen Nachbarn, die sich - nicht zum ersten Mal - wegen Ruhestörung beschweren wollten. Das sollte reichen, um den Titel dieses Eintrags zu erklären.
Wie gesagt, es ist zehn Uhr abends. Ich habe soeben ein Klingeln vernommen. Ich habe nicht aufgemacht, nur die Musik leiser gedreht, gehorcht und habe mich dann aus meinem Zimmer geschlichen, um durch das Schlüsselloch zu sehen, ob das Licht im Hausflur brennt. Es brennt. Somit kam das Klingeln nicht aus dem Fernseher sondern von meinen Nachbarn, die sich - nicht zum ersten Mal - wegen Ruhestörung beschweren wollten. Das sollte reichen, um den Titel dieses Eintrags zu erklären.
Mittwoch, Januar 09, 2008
Das kommt davon...
... wenn man sich an einem Dienstagnachmittag, mit Schokolade und Tee bewaffnet, ins Bett kuschelt, um einen Film zu gucken, in dem man(n) das tut, was sich heut' vormittag dann in meiner Phantasie abspielte. Da konnte ich mir folgenden Spruch auf die Entschuldigung eines verspäteten Mitschülers ("Bei der Bahn ging' gar nix. Wohl eine Störung in der Leitung. Aber die Güterzüge fuhren.") nicht verkneifen: "Hätteste dich mal rangehang."
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Ausbildung,
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Sehenswert,
Situationskomik,
Zitierwürdig
Mach - mich - an
Wie oft sieht man auf der Straße/in der Bahn/auf der Arbeit einen attraktiven oder einfach nur interessant wirkenden Mann und wünscht sich insgeheim, er würde einen ansprechen. Tut er natürlich nicht.
Und kommt es dann doch zu einer Anmache... ja, da ist man so überrascht, dass man erstmal gar nichts entgegnen kann und sich beschämt einen Schritt zur Seite stellt. Erst hinterher fallen einem alternative Reaktionsmöglichkeiten ein.
Zur Situation. Die Straßenbahn ist überfüllt, schwankt. Madame kommt nicht umhin, den Herren neben sich (leicht) anzurempeln. Mehrmals! Er räuspert sich. Sie denkt "Oh nein! Gleich meckert er rum." Er sagt: "'Ähm... sollten wir nicht erstmal Essen gehen, bevor wir uns so nahe kommen."
Gut, alter Spruch. Mir egal. Ich hab ihn zum ersten Mal gehört. Und der Typ sah mal gar nicht so schlecht aus. Knuffig trifft's. Dennoch flüchtete ich zu meinen Mitazubis, die sich gleich über meine (un-)veränderte Gesichtsfarbe auslassen mussten. Tim Toast meinte, der Spruch sei aus "Vollidiot". Und für's nächste Mal sollte ich lieber sowas antworten wie "Hätte ich nichts dagegen." Ich: "Morgen dann - um dieselbe Zeit!"
Und kommt es dann doch zu einer Anmache... ja, da ist man so überrascht, dass man erstmal gar nichts entgegnen kann und sich beschämt einen Schritt zur Seite stellt. Erst hinterher fallen einem alternative Reaktionsmöglichkeiten ein.
Zur Situation. Die Straßenbahn ist überfüllt, schwankt. Madame kommt nicht umhin, den Herren neben sich (leicht) anzurempeln. Mehrmals! Er räuspert sich. Sie denkt "Oh nein! Gleich meckert er rum." Er sagt: "'Ähm... sollten wir nicht erstmal Essen gehen, bevor wir uns so nahe kommen."
Gut, alter Spruch. Mir egal. Ich hab ihn zum ersten Mal gehört. Und der Typ sah mal gar nicht so schlecht aus. Knuffig trifft's. Dennoch flüchtete ich zu meinen Mitazubis, die sich gleich über meine (un-)veränderte Gesichtsfarbe auslassen mussten. Tim Toast meinte, der Spruch sei aus "Vollidiot". Und für's nächste Mal sollte ich lieber sowas antworten wie "Hätte ich nichts dagegen." Ich: "Morgen dann - um dieselbe Zeit!"
Montag, Januar 07, 2008
Es gibt solche und solche... und mich.
Es gibt Frauen, die ziehen meine Aufmerksamkeit auf sich. Sei es durch Ausstrahlung, ihren unkonventionellen Stil oder ihre Natürlichkeit. Sie wirken sympathisch und man wünschte sich mit so jemanden befreundet zu sein.
Es gibt Männer, die ziehen meine Aufmerksamkeit auf sich. Sei es durch Ausstrahlung/Aussehen, ihren (unkonventionellen) Stil oder ihre Stimme (ganz wichtig!). Sie wirken sympathisch und man wünschte sich, sie näher kennenlernen zu dürfen.
In beiden Fällen scheinen diese Wünsche unerreichbar.
Dann gibt es noch mich.
Und auf wen wird der gutaussehende Mann wohl zugehen? Mit wem wird er am Ende aus der Bahn steigen? Richtig. Mit der Frau, die ja ach so anziehend wirkt. Und das kann man ihm nicht einmal übel nehmen. Schließlich wurde man ja selbst gewissermaßen in den Bann gezogen.
Das ist dann der Punkt an dem "Bewunderung" in "Neid" überschlägt. Schlampe!
Ich werde nun meine restliche Weihnachtsschokolade vernichten. Auch wenn ich Vollmilchschokolade abscheulich finde - gegen den Frust hilft sie aber allemal. Jetzt ist mir übel.
Es gibt Männer, die ziehen meine Aufmerksamkeit auf sich. Sei es durch Ausstrahlung/Aussehen, ihren (unkonventionellen) Stil oder ihre Stimme (ganz wichtig!). Sie wirken sympathisch und man wünschte sich, sie näher kennenlernen zu dürfen.
In beiden Fällen scheinen diese Wünsche unerreichbar.
Dann gibt es noch mich.
Und auf wen wird der gutaussehende Mann wohl zugehen? Mit wem wird er am Ende aus der Bahn steigen? Richtig. Mit der Frau, die ja ach so anziehend wirkt. Und das kann man ihm nicht einmal übel nehmen. Schließlich wurde man ja selbst gewissermaßen in den Bann gezogen.
Das ist dann der Punkt an dem "Bewunderung" in "Neid" überschlägt. Schlampe!
Ich werde nun meine restliche Weihnachtsschokolade vernichten. Auch wenn ich Vollmilchschokolade abscheulich finde -
Passend dazu: Annett Lousian - Eve
Sonntag, Januar 06, 2008
Schwere Zeit.
Am schwersten lernt man im Leben,
welche Brücken man benutzen
und welche man abbrechen soll.
welche Brücken man benutzen
und welche man abbrechen soll.
Und hat man sich erstmal (für letzteres) entschieden, dann wird es einem noch schwerer gemacht. Höchste Zeit, an sich zu denken.
Samstag, Januar 05, 2008
Letting go doesn't happen easily
"When I see you now
Should I be
Holding on to what you did to me?
Yes I should. But forgive me.
Letting go doesn't happen easily.
And if it seems,
Like I care for you,
Memories are hard to see through.
And if it seems,
Like I need you,
That will just be deja vu.
And if it seems as if I miss you.
It's cos I do.
When did we fall apart?
When did we start living this lie?"
(Kaz Mills - I do)
Should I be
Holding on to what you did to me?
Yes I should. But forgive me.
Letting go doesn't happen easily.
And if it seems,
Like I care for you,
Memories are hard to see through.
And if it seems,
Like I need you,
That will just be deja vu.
And if it seems as if I miss you.
It's cos I do.
When did we fall apart?
When did we start living this lie?"
(Kaz Mills - I do)
Der Stich des Skorpion V
Diesmal stach er nachts zu. Es sollte wirklich jemand mal ein Gerät erfinden mit dem man seine Träume speichern kann. Bin nach dem folgendem Traum aufgewacht, hab alles in Kopf gesammelt, überlegt es sofort aufzuschreiben, entschied mich aber dagegen, weil es im Bett so schön warm war als dass ich hätte aufstehen wollen. Außerdem ging ich davon aus, den Traum ein paar Stunden später auch noch wiedergeben zu können. Dem ist natürlich nicht so. Zumindest fehlt die Logik und Klarheit, die in der Nacht noch vorhanden war.
Wir waren beim Brunchen. In einem Garten. Die Familie saß an einem Tisch. Ich neben ihm. Mein Freund (?) am Nebentisch. Mein Vater erzählte drauf los: "Sidney hat sich einen Hubschrauber gewünscht. Aber ich hab mich entschieden ihm Geld in den Umschlag zu legen. [...]" Klingt normal, oder?! Stinknormal. Nicht weiter erwähnenswert. Ein Vater, der eben denkt, dass die Mutter dem Sohn etwas Vernünftigeres von dem Geld kauft oder ähnliches. Aber im Traum war es anders. Ich weiß nicht, ob es allein aus den obigen Sätzen herauszufiltern war oder ob er doch noch weiteres wirres Zeug erzählte. Aber es war offensichtlich: Er war verrückt geworden. Geistig total neben sich. Wie auf Droge. Über das was er von sich gab, konnte man nur den Kopf schütteln und denken: "Was ist nur aus diesem Menschen geworden?!"
Jedenfalls sah ich aus der Entfernung Polizeibeamte. Sie kamen näher. Immer näher. An unseren Tisch. Und sie nahmen ihn mit. Einfach so. Kommentarlos. Und alle wussten, dass es kein Missverständnis war. Dass das alles seine Richtigkeit hatte. Und es fühlte sich schrecklich an. Nicht aus Mitleid. Ich fühlte mich schrecklich. So gedemütigt. Der eigene Vater wird abgeführt. Das Gefühl, alle starren dich an. Ob aus Mitleid oder von oben herab. Vollkommen egal. Tatsache ist, dass es ganz fürchterlich war.
Warum ich nun von meinem Vater träumte? Diese Frage braucht man sich eigentlich nicht zu stellen, weil es wohl vollkommen normal ist. Trotzdem vermute ich, dass die gestrige NDR Talkshow nicht ganz unschuldig daran ist. Julian Böhm war zu Gast. Kennt niemand?! Ich auch nicht. Zu seinem Vater, Werner, hat er seit jeher ein schlechtes Verhältnis. Erfuhr meist von Freunden, die die Bild lasen, was sein Vater nun schon wieder angestellt hatte.
Nein, mein Vater ist kein Promi. Dennoch kam es mir doch sehr bekannt vor. Nicht selten musste ich mir in der Schule anhören: "Was läuft denn nun schon wieder mit der und der? [...] Sag mal, ist dein Vater jetzt mit der und der zusammen?"
Am Ende wurde Julian Böhm gefragt, ob die Tür von seiner Seite offen stehen würde, sollte sein Vater wieder Kontakt aufnehmen. Seine Antwort war sehr eindeutig: "Jetzt ist die Tür zu. [...] Ich brauch' ihn nicht mehr." Irgendwann sei auch mal Schluss. Er sprach mir aus der Seele. Trotzdem... ist alles leichter gesagt als getan.
Wir waren beim Brunchen. In einem Garten. Die Familie saß an einem Tisch. Ich neben ihm. Mein Freund (?) am Nebentisch. Mein Vater erzählte drauf los: "Sidney hat sich einen Hubschrauber gewünscht. Aber ich hab mich entschieden ihm Geld in den Umschlag zu legen. [...]" Klingt normal, oder?! Stinknormal. Nicht weiter erwähnenswert. Ein Vater, der eben denkt, dass die Mutter dem Sohn etwas Vernünftigeres von dem Geld kauft oder ähnliches. Aber im Traum war es anders. Ich weiß nicht, ob es allein aus den obigen Sätzen herauszufiltern war oder ob er doch noch weiteres wirres Zeug erzählte. Aber es war offensichtlich: Er war verrückt geworden. Geistig total neben sich. Wie auf Droge. Über das was er von sich gab, konnte man nur den Kopf schütteln und denken: "Was ist nur aus diesem Menschen geworden?!"
Jedenfalls sah ich aus der Entfernung Polizeibeamte. Sie kamen näher. Immer näher. An unseren Tisch. Und sie nahmen ihn mit. Einfach so. Kommentarlos. Und alle wussten, dass es kein Missverständnis war. Dass das alles seine Richtigkeit hatte. Und es fühlte sich schrecklich an. Nicht aus Mitleid. Ich fühlte mich schrecklich. So gedemütigt. Der eigene Vater wird abgeführt. Das Gefühl, alle starren dich an. Ob aus Mitleid oder von oben herab. Vollkommen egal. Tatsache ist, dass es ganz fürchterlich war.
Warum ich nun von meinem Vater träumte? Diese Frage braucht man sich eigentlich nicht zu stellen, weil es wohl vollkommen normal ist. Trotzdem vermute ich, dass die gestrige NDR Talkshow nicht ganz unschuldig daran ist. Julian Böhm war zu Gast. Kennt niemand?! Ich auch nicht. Zu seinem Vater, Werner, hat er seit jeher ein schlechtes Verhältnis. Erfuhr meist von Freunden, die die Bild lasen, was sein Vater nun schon wieder angestellt hatte.
Nein, mein Vater ist kein Promi. Dennoch kam es mir doch sehr bekannt vor. Nicht selten musste ich mir in der Schule anhören: "Was läuft denn nun schon wieder mit der und der? [...] Sag mal, ist dein Vater jetzt mit der und der zusammen?"
Am Ende wurde Julian Böhm gefragt, ob die Tür von seiner Seite offen stehen würde, sollte sein Vater wieder Kontakt aufnehmen. Seine Antwort war sehr eindeutig: "Jetzt ist die Tür zu. [...] Ich brauch' ihn nicht mehr." Irgendwann sei auch mal Schluss. Er sprach mir aus der Seele. Trotzdem... ist alles leichter gesagt als getan.
Mittwoch, Januar 02, 2008
Was mich glücklich macht.
Geld macht nicht glücklich. Die Gewissheit, es (noch) zu besitzen, beruhigt dafür ungemein. Glücklich macht es mich durch den Ort zu spazieren, zu spüren wie die ersten Schneeflocken des Jahres auf die Nase fallen, den in Reichweite liegenden Schnee von Zäunen und Pfosten aufzusammeln, um damit einen Schneeball zu formen - und sich keine Gedanken darüber zu machen, was die Leute von einem denken. Was mich glücklich macht?! (Wieder) Kind zu sein.
Dienstag, Januar 01, 2008
Silvester 2007 (nachher)
Nun ist es vorbei. Glücklicherweise ließ meine Müdigkeit (zeitweise) nach - sonst würd' ich kaum noch hier schreiben können. Bis Mitternacht haben wir gegessen (Kartoffel- und Nudelsalat, Käseigel, Würstchen etc.), ferngesehen (TV Total, Dinner for one) und uns erneut am Bleigießen versucht. Ich startete etwa 23:50 womit eigentlich schon feststand, dass ich es nicht rechtzeitig schaffen würde... Pech ist also vorprogrammiert.
Dafür gab es dann aber Glückskekse. Zwei Stück und in beiden stand dasselbe drin: "Bald werden sich alle Missverständnisse aufklären." Passt mir im Grunde ganz gut, weil Missverständnisse das hauptsächliche Hindernis in meinem Leben sind, vor allem was Freundschaften angeht.
Um Mitternacht blieben wir diesmal nicht brav am Fenster stehen. Neeeeein! Wir trauten uns tatsächlich auf den Balkon. Vorwiegend wegen dem Zünden unserer Wunderkerzen. Das Feuerwerk in der Nachbarschaft zu beobachten war aber auch nicht zu verachten.
Zwanzig Minuten später begann dann die "ZDF Kultnacht". Wie im letzten Jahr. Exakt dasselbe Programm. Ich steh' nicht so auf die 70er Diskomucke. Nur vereinzelt. Daher wagte ich es auch gelegentlich zu "Pop around the clock" (3sat) rüberzuschalten: Grönemeyer, Pur und Rosenstolz (Da behaupteten Steff und ich uns, sodass das komplette Konzert geguckt wurde - zum Leidwesen manch anderer, aber dafür haben wir uns ja auch drei Stunden lang (fast) ununterbrochen Bonny M. & Co angetan).
Ich habe ab 20 Uhr übrigens nichts Antialkoholisches mehr getrunken. Erst ein Bierchen. Dann tat ich Steff den Gefallen ihren Lambrusco zu probieren. Beim ersten Schluck verzog' ich gleich erstmal mein Gesicht. Fand's widerlich. Mischung aus Wein und Sekt. Alles, was ich nicht mag. Aber dann folgte noch ein Schluck, noch ein Gläschen und selbst als die Flasche längst leer war, wollte ich mir noch was einschenken...
Womit wir bei unserem Vorsatz wären: Das aufholen, was wir in den letzten Jahren verpasst haben. Sprich: Öfter abends in die Stadt fahren und sich bereits in der S-Bahn betrinken. Wie die kleinen Kiddies heutzutage. In Gesellschaft klang das vorhin sehr verlockend und nach einer Menge Spaß - aber ganz ehrlich... grad' spür' ich wieder: Das bin nicht Ich. Parties und so. Aber ist ja nichts Neues, dass Vorsätze dafür da sind um wieder verworfen zu werden, ne?!
Ein Vorteil hatte es übrigens, dass der Abend bei mir stattfand: Ich konnte die drei Autofahrer von der warmen Stube aus beim Kratzen beobachten. Haha! Nun gut. Obwohl ich eben während des Pink-Konzerts schon kurz vor'm Einschlafen war, werde ich jetzt noch bis zum Sonnenaufgang durchhalten. Um die Tradition des letzten Jahres beizubehalten, denn was ist schöner als das neue Jahr mit einem Spaziergang Richtung Sonnenaufgang zu beginnen?!
Dafür gab es dann aber Glückskekse. Zwei Stück und in beiden stand dasselbe drin: "Bald werden sich alle Missverständnisse aufklären." Passt mir im Grunde ganz gut, weil Missverständnisse das hauptsächliche Hindernis in meinem Leben sind, vor allem was Freundschaften angeht.
Um Mitternacht blieben wir diesmal nicht brav am Fenster stehen. Neeeeein! Wir trauten uns tatsächlich auf den Balkon. Vorwiegend wegen dem Zünden unserer Wunderkerzen. Das Feuerwerk in der Nachbarschaft zu beobachten war aber auch nicht zu verachten.
Zwanzig Minuten später begann dann die "ZDF Kultnacht". Wie im letzten Jahr. Exakt dasselbe Programm. Ich steh' nicht so auf die 70er Diskomucke. Nur vereinzelt. Daher wagte ich es auch gelegentlich zu "Pop around the clock" (3sat) rüberzuschalten: Grönemeyer, Pur und Rosenstolz (Da behaupteten Steff und ich uns, sodass das komplette Konzert geguckt wurde - zum Leidwesen manch anderer, aber dafür haben wir uns ja auch drei Stunden lang (fast) ununterbrochen Bonny M. & Co angetan).
Ich habe ab 20 Uhr übrigens nichts Antialkoholisches mehr getrunken. Erst ein Bierchen. Dann tat ich Steff den Gefallen ihren Lambrusco zu probieren. Beim ersten Schluck verzog' ich gleich erstmal mein Gesicht. Fand's widerlich. Mischung aus Wein und Sekt. Alles, was ich nicht mag. Aber dann folgte noch ein Schluck, noch ein Gläschen und selbst als die Flasche längst leer war, wollte ich mir noch was einschenken...
Womit wir bei unserem Vorsatz wären: Das aufholen, was wir in den letzten Jahren verpasst haben. Sprich: Öfter abends in die Stadt fahren und sich bereits in der S-Bahn betrinken. Wie die kleinen Kiddies heutzutage. In Gesellschaft klang das vorhin sehr verlockend und nach einer Menge Spaß - aber ganz ehrlich... grad' spür' ich wieder: Das bin nicht Ich. Parties und so. Aber ist ja nichts Neues, dass Vorsätze dafür da sind um wieder verworfen zu werden, ne?!
Ein Vorteil hatte es übrigens, dass der Abend bei mir stattfand: Ich konnte die drei Autofahrer von der warmen Stube aus beim Kratzen beobachten. Haha! Nun gut. Obwohl ich eben während des Pink-Konzerts schon kurz vor'm Einschlafen war, werde ich jetzt noch bis zum Sonnenaufgang durchhalten. Um die Tradition des letzten Jahres beizubehalten, denn was ist schöner als das neue Jahr mit einem Spaziergang Richtung Sonnenaufgang zu beginnen?!
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