Wie jedes Jahr gab es Höhen und Tiefen, aber rückblickend würd' ich sagen: So schlecht war's gar nicht. Ich habe einen alten Lebensabschnitt beendet, um einen Neuen zu beginnen. Und so wirklich habe ich den Übergang gar nicht bemerkt, weil meine wichtigsten Freunde immer noch bei mir sind (und das ist eine Menge wert, wenn man bedenkt wie viele Missverständnisse zu bewältigen waren).
Die Schulzeit mit dem Abitur als Höhepunkt (Kein Traumergebnis, aber dennoch zufriedenstellend) ist in weite Ferne gerückt. Im Mittelpunkt steht seit dem 01. September 2007 meine Ausbildung. Eine Herausforderung. In vielerlei Hinsicht. Denn was beim Abitur nicht geklappt hat, soll nun in Erfüllung gehen: EinEinser-Schnitt gutes Ergebnis, das mir viele Türen öffnen könnte. Auch wenn ich momentan nicht weiß, wo ich mich in 5-10 Jahren sehe. Waschmaschinen verkaufend als Karrierefrau (weltweit) - oder doch als Hausfrau die Waschmaschine bedienend?!
Eine weitere Herausforderung waren die Menschen. Neue Menschen. Die Azubis, mit denen ich mich wirklich gut verstehe, darunter (mindestens) ein ganz besonderer Mensch, bei dem ich mir gut vorstellen könnte, dass sich die kollegiale Basis zu einer Freundschaft entwickelt.
Zudem gibt es noch die Kollegen und Vorgesetzten. Man muss - und möchte - einen guten Eindruck hinterlassen, eine Hilfe und Arbeitserleichterung statt Hindernis sein. Dabei hat man immer die Zukunft im Hinterkopf. In erster Linie den Beurteilungsbogen und in weiterer Ferne die damit verknüpften Übernahmechancen. Erstere sind in den ersten beiden Praxisphasen mehr als zufriedenstellend ausgefallen. Was die Ausbildung angeht, kann ich mich also (bisher) in keinster Weise beschweren. Auch wenn 2008 vermuten lässt, dass die Erreichung der Ziele aufgrund unerwartet hoher Anforderungen in der Berufsschule, nicht so ohne weiteres möglich erscheint.
Wenn ich an 2007 zurückdenke, beginnt das Jahr eigentlich im Sommer. Ein ganz besonderer Sommer. Denn ich begann endlich zu leben! Reisen. So viel, so oft und so weit wie möglich. Paris und Rom. Traumerfüllungen. Mit dem Beginn der Sommerferien verbrachte ich die meiste Zeit im Zug. Hamburg. Magdeburg. Lüneburg. Oldenburg. Potsdam. Leipzig. Chemnitz. Erfurt. Ahlbeck. Timmendorf.
2007 war das Jahr des (Wieder-)Kennernlernens. Noch eine Herausforderung. Die ich annahm - trotz gelegentlich aufkommender Zweifel - ohne es zu bereuen. Im Hinterkopf hatte ich das Ziel, anderen Menschen offen zu begegnen. Offen. Das ist so eine Sache. Interpretationssache. Es heißt nicht, sich anderen zu öffnen, über Gefühle zu reden. Davon bin ich weit entfernt. Für mich heißt es einfach sich nicht in seinem Schneckenhaus zu verkriechen, sondern hinaus zu gehen. Unter Leute. Andere kennenzulernen. Menschen, die man lange nicht mehr gesehen hat. Menschen, die man bisher nur virtuell zu kennen glaubte - oder gar völlig Fremde (Mitfahrgelegenheit). Wunderbare Menschen, die ich allesamt gern wiedersehen würde...
... und einen Menschen, der mich (wieder) glauben und hoffen ließ. An etwas, dass ichnicht mehr nie für möglich gehalten hätte. Der mir den Glauben gab, man(n) könne mich "mögen", um mich am Ende beinahe an meinen Selbstzweifeln zerbrechen zu lassen. Der es nicht wert ist, dass ich ihn hier erwähne, aber immer noch in meinem Kopf herumspukt.
Reden wir lieber über Kinder. Eine Spezies, mit der ich nie was anzufangen wusste. Dieses Jahr konnte ich mich ihnen nicht entziehen. Beruhte womöglich auf Gegenseitigkeit, sonst wäre es sicherlich gar nicht so weit gekommen. Eine schöne Erfahrung. Von einem kleinen Engel geweckt zu werden, etwas vorzulesen, gemeinsam die Zähne zu putzen, Händchen zu halten.
In diesem Jahr kam ich zu einer entscheidenden Erkenntnis. Single sein ist okay. Zwar hat niemand gesagt, es sei etwas Schlimmes daran. Doch wenn man nach 20 Jahren immer noch mit diesem Status rumläuft, bekommt man zu spüren, dass dies vor allem in der Familie mehr Verwunderung als Akzeptanz hervorruft. Offenbar auch in der Gesellschaft, zumindest lässt die immer wiederkehrende Frage "Hast du einen Freund?" und die Reaktion auf die verneinende Antwort darauf schließen. Trotz gelegentlicher Rückfälle sobald einem an besonders einsamen Tagen glückliche Pärchen die Wege kreuzen, beginne ich mich mit diesem Zustand anzufreunden und dahinter zu stehen. Frei nach dem Motto "Ich werde mich nicht dem Erstbesten an den Hals werfen, nur um nicht allein zu sein." (Zitat aus Irène) So sieht's aus. Und nicht anders.
Meine einzige Erwartung an 2008 lautete: Veränderungen. Nun muss ich feststellen, dass das vergangene Jahr bereits voller Veränderungen war. Mehr Spontanität, neue (und alte) wunderbare Menschen, Erkenntnisse, die längst fällig waren und für die Zukunft hoffentlich eine Erleichterung darstellen. 2008 kann sich gerne an 2007 orientieren. Irgendwas gibt es ja trotzdem immer zu verbessern - und selbst, wenn alles beim Alten bleiben sollte - auch das erfordert gewisse Bemühungen:
Die Schulzeit mit dem Abitur als Höhepunkt (Kein Traumergebnis, aber dennoch zufriedenstellend) ist in weite Ferne gerückt. Im Mittelpunkt steht seit dem 01. September 2007 meine Ausbildung. Eine Herausforderung. In vielerlei Hinsicht. Denn was beim Abitur nicht geklappt hat, soll nun in Erfüllung gehen: Ein
Eine weitere Herausforderung waren die Menschen. Neue Menschen. Die Azubis, mit denen ich mich wirklich gut verstehe, darunter (mindestens) ein ganz besonderer Mensch, bei dem ich mir gut vorstellen könnte, dass sich die kollegiale Basis zu einer Freundschaft entwickelt.
Zudem gibt es noch die Kollegen und Vorgesetzten. Man muss - und möchte - einen guten Eindruck hinterlassen, eine Hilfe und Arbeitserleichterung statt Hindernis sein. Dabei hat man immer die Zukunft im Hinterkopf. In erster Linie den Beurteilungsbogen und in weiterer Ferne die damit verknüpften Übernahmechancen. Erstere sind in den ersten beiden Praxisphasen mehr als zufriedenstellend ausgefallen. Was die Ausbildung angeht, kann ich mich also (bisher) in keinster Weise beschweren. Auch wenn 2008 vermuten lässt, dass die Erreichung der Ziele aufgrund unerwartet hoher Anforderungen in der Berufsschule, nicht so ohne weiteres möglich erscheint.
Wenn ich an 2007 zurückdenke, beginnt das Jahr eigentlich im Sommer. Ein ganz besonderer Sommer. Denn ich begann endlich zu leben! Reisen. So viel, so oft und so weit wie möglich. Paris und Rom. Traumerfüllungen. Mit dem Beginn der Sommerferien verbrachte ich die meiste Zeit im Zug. Hamburg. Magdeburg. Lüneburg. Oldenburg. Potsdam. Leipzig. Chemnitz. Erfurt. Ahlbeck. Timmendorf.
2007 war das Jahr des (Wieder-)Kennernlernens. Noch eine Herausforderung. Die ich annahm - trotz gelegentlich aufkommender Zweifel - ohne es zu bereuen. Im Hinterkopf hatte ich das Ziel, anderen Menschen offen zu begegnen. Offen. Das ist so eine Sache. Interpretationssache. Es heißt nicht, sich anderen zu öffnen, über Gefühle zu reden. Davon bin ich weit entfernt. Für mich heißt es einfach sich nicht in seinem Schneckenhaus zu verkriechen, sondern hinaus zu gehen. Unter Leute. Andere kennenzulernen. Menschen, die man lange nicht mehr gesehen hat. Menschen, die man bisher nur virtuell zu kennen glaubte - oder gar völlig Fremde (Mitfahrgelegenheit). Wunderbare Menschen, die ich allesamt gern wiedersehen würde...
... und einen Menschen, der mich (wieder) glauben und hoffen ließ. An etwas, dass ich
Reden wir lieber über Kinder. Eine Spezies, mit der ich nie was anzufangen wusste. Dieses Jahr konnte ich mich ihnen nicht entziehen. Beruhte womöglich auf Gegenseitigkeit, sonst wäre es sicherlich gar nicht so weit gekommen. Eine schöne Erfahrung. Von einem kleinen Engel geweckt zu werden, etwas vorzulesen, gemeinsam die Zähne zu putzen, Händchen zu halten.
In diesem Jahr kam ich zu einer entscheidenden Erkenntnis. Single sein ist okay. Zwar hat niemand gesagt, es sei etwas Schlimmes daran. Doch wenn man nach 20 Jahren immer noch mit diesem Status rumläuft, bekommt man zu spüren, dass dies vor allem in der Familie mehr Verwunderung als Akzeptanz hervorruft. Offenbar auch in der Gesellschaft, zumindest lässt die immer wiederkehrende Frage "Hast du einen Freund?" und die Reaktion auf die verneinende Antwort darauf schließen. Trotz gelegentlicher Rückfälle sobald einem an besonders einsamen Tagen glückliche Pärchen die Wege kreuzen, beginne ich mich mit diesem Zustand anzufreunden und dahinter zu stehen. Frei nach dem Motto "Ich werde mich nicht dem Erstbesten an den Hals werfen, nur um nicht allein zu sein." (Zitat aus Irène) So sieht's aus. Und nicht anders.
Meine einzige Erwartung an 2008 lautete: Veränderungen. Nun muss ich feststellen, dass das vergangene Jahr bereits voller Veränderungen war. Mehr Spontanität, neue (und alte) wunderbare Menschen, Erkenntnisse, die längst fällig waren und für die Zukunft hoffentlich eine Erleichterung darstellen. 2008 kann sich gerne an 2007 orientieren. Irgendwas gibt es ja trotzdem immer zu verbessern - und selbst, wenn alles beim Alten bleiben sollte - auch das erfordert gewisse Bemühungen:
"Der Umgang mit Menschen ist die Kunst zu gehen, ohne zu treten."
(Herbert A. Frenzel)
(Herbert A. Frenzel)


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