Dienstag, Januar 01, 2008

Silvester 2007 (nachher)

Nun ist es vorbei. Glücklicherweise ließ meine Müdigkeit (zeitweise) nach - sonst würd' ich kaum noch hier schreiben können. Bis Mitternacht haben wir gegessen (Kartoffel- und Nudelsalat, Käseigel, Würstchen etc.), ferngesehen (TV Total, Dinner for one) und uns erneut am Bleigießen versucht. Ich startete etwa 23:50 womit eigentlich schon feststand, dass ich es nicht rechtzeitig schaffen würde... Pech ist also vorprogrammiert.
Dafür gab es dann aber Glückskekse. Zwei Stück und in beiden stand dasselbe drin: "Bald werden sich alle Missverständnisse aufklären." Passt mir im Grunde ganz gut, weil Missverständnisse das hauptsächliche Hindernis in meinem Leben sind, vor allem was Freundschaften angeht.
Um Mitternacht blieben wir diesmal nicht brav am Fenster stehen. Neeeeein! Wir trauten uns tatsächlich auf den Balkon. Vorwiegend wegen dem Zünden unserer Wunderkerzen. Das Feuerwerk in der Nachbarschaft zu beobachten war aber auch nicht zu verachten.
Zwanzig Minuten später begann dann die "ZDF Kultnacht". Wie im letzten Jahr. Exakt dasselbe Programm. Ich steh' nicht so auf die 70er Diskomucke. Nur vereinzelt. Daher wagte ich es auch gelegentlich zu "Pop around the clock" (3sat) rüberzuschalten: Grönemeyer, Pur und Rosenstolz (Da behaupteten Steff und ich uns, sodass das komplette Konzert geguckt wurde - zum Leidwesen manch anderer, aber dafür haben wir uns ja auch drei Stunden lang (fast) ununterbrochen Bonny M. & Co angetan).
Ich habe ab 20 Uhr übrigens nichts Antialkoholisches mehr getrunken. Erst ein Bierchen. Dann tat ich Steff den Gefallen ihren Lambrusco zu probieren. Beim ersten Schluck verzog' ich gleich erstmal mein Gesicht. Fand's widerlich. Mischung aus Wein und Sekt. Alles, was ich nicht mag. Aber dann folgte noch ein Schluck, noch ein Gläschen und selbst als die Flasche längst leer war, wollte ich mir noch was einschenken...
Womit wir bei unserem Vorsatz wären: Das aufholen, was wir in den letzten Jahren verpasst haben. Sprich: Öfter abends in die Stadt fahren und sich bereits in der S-Bahn betrinken. Wie die kleinen Kiddies heutzutage. In Gesellschaft klang das vorhin sehr verlockend und nach einer Menge Spaß - aber ganz ehrlich... grad' spür' ich wieder: Das bin nicht Ich. Parties und so. Aber ist ja nichts Neues, dass Vorsätze dafür da sind um wieder verworfen zu werden, ne?!
Ein Vorteil hatte es übrigens, dass der Abend bei mir stattfand: Ich konnte die drei Autofahrer von der warmen Stube aus beim Kratzen beobachten. Haha! Nun gut. Obwohl ich eben während des Pink-Konzerts schon kurz vor'm Einschlafen war, werde ich jetzt noch bis zum Sonnenaufgang durchhalten. Um die Tradition des letzten Jahres beizubehalten, denn was ist schöner als das neue Jahr mit einem Spaziergang Richtung Sonnenaufgang zu beginnen?!

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