Bis eben hat mich noch nie ein Lied der Wohlstandskinder zum Weinen gebracht:
Es ist schlimm mit anzusehn,
wie sich Freunde niederlegen,
doch ich zieh immer weiter nach vorn
dem Ende entgegen.
Wenn nach dem Nichts noch etwas kommt,
dann sehen wir uns wieder
wenn nicht - Leb wohl, ist auch egal -
dann ist die Zeit der Sieger.
Ich vermiss die Tage, die ich früher einmal sah
Ich vermiss die Zeit, in der so viel geschah.
Atemlos blicke ich in den Schlund
dem Tod gleich ins Gesicht
doch er läßt mich am leben,
warum nicht dich?
Durch den Schleier hör ich noch
die Stimmen alter Zeiten,
doch ich dreh mich nicht mehr um
will nicht durch's Vergessene schreiten.
[...]
(The Wohlstandskinder- Vergangene Tage)

