Vorhin waren wir am mit dem Rad am See. Ich las "Dornröschenschlaf" und erneut schlief ich dabei ein - muss ein Fluch sein. Unangenehm ist es, wenn man dann die Augen aufmacht und dank eines gut beleibten, alten Mannes realisieren muss, dass man sich am FKK-Strand befindet...
Nachdem wir noch ein paar Minuten dem Saxophonisten gelauscht hatten, fuhren wir weiter zur Wasserski-Anlage - natürlich nur zum zugucken! Keine zehn Pferde kriegen mich darauf - nur runter und ich kann auch so oft genug für Lacher sorgen.
Erneut wurde mir - im wahrsten Sinne des Wortes - vor Augen geführt, dass ich keine Sonnenbrillen mag. Ich kann das nicht haben einen verdunkelten Himmel zu sehen, obwohl doch eigentlich die Sonne scheint. Andererseits ist es schon angenehmer als ständig die Augen zuzukneifen. Ist eben gewöhnungsbedürftig. Ich sträube mich allerdings noch dagegen.
Später fuhr ich mit dem Rad in die Innenstadt, genauer: In die Karl-Liebknecht-Straße, um Fotos zu machen. Während ich so die Straße entlang fuhr, kam mir ein junger Mann entgegen. Schön, anders, lange Haare, etwas ungepflegt. Ich fuhr an ihm vorbei und hörte hinter mir ein "Entschuldigung" - gutmütig hielt ich an und der fragte mich doch tatsächlich nach "Kleingeld". Nicht mal auf dem Rad bleibt man verschont...
Schließlich ließ ich die Leipziger Szene hinter mir, um den "Fockeberg" zu befahren. Offenbar schien es vorwiegend Paare dorthin zu ziehen. Heute war wieder einer dieser Tage, wo es mich nicht glücklich macht, andere glücklich zu sehen. Stattdessen schäumte ich über vor Neid als ich all die hübschen Mädchen sah, die Arm in Arm mit ihren Kerlen, die ich nicht genauer betrachtete, entlang spazierten.
Auf dem Rückweg erinnerte ich mich an den gestrigen Nachmittag. Claudia (Franzis Cousine) und Geli (Matthias' Schwester) unterhielten sich über die neue Freundin von Franzis Cousin David, 15 (!). (David - welch' Ironie, wo ich doch auf eben diesen im Folgenden noch zurückkommen möchte). Jedenfalls ahnte ich, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde bis ich ein "Und du? Hast du'n Freund?" von der Seite vernehmen würde. "Nein", lautete die klare Antwort, worauf Claudi verständnisvoll meinte: "Ist auch richtig so. Erstmal die Ausbildung hinter dich bringen." "Genau", lächelte ich gezwungen.
Früher war es die perfekte Ausrede, wenn mich jemand fragte, ob ich einen Freund hätte: "Nein. Ich konzentrier' mich erstmal auf's Abi." (Nicht, dass ich für's Abi blockte - so ist das auch nicht.) Und nun hab ich das bestanden und die Ausbildung tritt an die Stelle des Abiturs. Kann doch echt nicht wahr sein.
Dann überleg' ich immer, ob ich jemals wirklich verliebt war. Und jedes Mal führt mich der Gedanke zu David. Das soll's gewesen sein?! Im Grunde war das doch nichts. Gar nichts. Alberne Verliebtheit. Wochenlange Ungewissheit. Und dann von einer Minute zur anderen war ich drüber hinweg. Seitdem nichts mehr. Gar nichts mehr. Seit drei Jahren! Und wie gesagt: Das mit David war auch nichts. Nur Schwärmerei. Nichts weiter. Weiter weiß ich grad nicht mehr...
Nachdem wir noch ein paar Minuten dem Saxophonisten gelauscht hatten, fuhren wir weiter zur Wasserski-Anlage - natürlich nur zum zugucken! Keine zehn Pferde kriegen mich darauf - nur runter und ich kann auch so oft genug für Lacher sorgen.
Erneut wurde mir - im wahrsten Sinne des Wortes - vor Augen geführt, dass ich keine Sonnenbrillen mag. Ich kann das nicht haben einen verdunkelten Himmel zu sehen, obwohl doch eigentlich die Sonne scheint. Andererseits ist es schon angenehmer als ständig die Augen zuzukneifen. Ist eben gewöhnungsbedürftig. Ich sträube mich allerdings noch dagegen.
Später fuhr ich mit dem Rad in die Innenstadt, genauer: In die Karl-Liebknecht-Straße, um Fotos zu machen. Während ich so die Straße entlang fuhr, kam mir ein junger Mann entgegen. Schön, anders, lange Haare, etwas ungepflegt. Ich fuhr an ihm vorbei und hörte hinter mir ein "Entschuldigung" - gutmütig hielt ich an und der fragte mich doch tatsächlich nach "Kleingeld". Nicht mal auf dem Rad bleibt man verschont...
Schließlich ließ ich die Leipziger Szene hinter mir, um den "Fockeberg" zu befahren. Offenbar schien es vorwiegend Paare dorthin zu ziehen. Heute war wieder einer dieser Tage, wo es mich nicht glücklich macht, andere glücklich zu sehen. Stattdessen schäumte ich über vor Neid als ich all die hübschen Mädchen sah, die Arm in Arm mit ihren Kerlen, die ich nicht genauer betrachtete, entlang spazierten.
Auf dem Rückweg erinnerte ich mich an den gestrigen Nachmittag. Claudia (Franzis Cousine) und Geli (Matthias' Schwester) unterhielten sich über die neue Freundin von Franzis Cousin David, 15 (!). (David - welch' Ironie, wo ich doch auf eben diesen im Folgenden noch zurückkommen möchte). Jedenfalls ahnte ich, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde bis ich ein "Und du? Hast du'n Freund?" von der Seite vernehmen würde. "Nein", lautete die klare Antwort, worauf Claudi verständnisvoll meinte: "Ist auch richtig so. Erstmal die Ausbildung hinter dich bringen." "Genau", lächelte ich gezwungen.
Früher war es die perfekte Ausrede, wenn mich jemand fragte, ob ich einen Freund hätte: "Nein. Ich konzentrier' mich erstmal auf's Abi." (Nicht, dass ich für's Abi blockte - so ist das auch nicht.) Und nun hab ich das bestanden und die Ausbildung tritt an die Stelle des Abiturs. Kann doch echt nicht wahr sein.
Dann überleg' ich immer, ob ich jemals wirklich verliebt war. Und jedes Mal führt mich der Gedanke zu David. Das soll's gewesen sein?! Im Grunde war das doch nichts. Gar nichts. Alberne Verliebtheit. Wochenlange Ungewissheit. Und dann von einer Minute zur anderen war ich drüber hinweg. Seitdem nichts mehr. Gar nichts mehr. Seit drei Jahren! Und wie gesagt: Das mit David war auch nichts. Nur Schwärmerei. Nichts weiter. Weiter weiß ich grad nicht mehr...
Könnten wir auch glücklich sein.
Ich bleib jetzt erstmal allein.
(The Wohlstandskinder - Das ist bloß der Sonnenstich)
Ich bleib jetzt erstmal allein.
(The Wohlstandskinder - Das ist bloß der Sonnenstich)


3 Kommentare:
"Das mit David war auch nichts. Nur Schwärmerei. Nichts weiter. Weiter weiß ich grad nicht mehr..."
Kein Grund es schlechter zu reden, als es war - denk' ich.
Doch. Nichts als peinliche Aktionen verbinde ich mit dieser Schwärmerei... und ein umwerfendes Lächeln natürlich :)
Peinlich ist nicht immer gleich peinlich. Peinlich ist mitunter toll *lach* :D :)
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