Ich lese "About a boy" als ich plötzlich einen Schrei und Rumsen hinter mir vernehme. Ich drehe mich um und sehe, dass der eben eingestiegene Fahrgast (weiblich, sympathisch, 18+) nur noch einen Schuh trägt - den anderen hat sie aus mir unerfindlichen Gründen soeben gegen die geschlossene Bahntür geschleudert. Sie schüttelt verzweifelt ihr Bein und da entdeck' ich es: Irgendein böses Insekt, Wespe oder so.
Ohne großartig nachzudenken, widme ich mich nicht etwa unsozial meinem Buch, sondern streife mit eben diesem über ihre Hose. Das Ding fliegt davon, sie ist immer noch verängstigt, bedankt sich aber etwa zwei Minuten später bei mir, nachdem sie den Schock halbwegs überwunden hat. Ich lächele nur ("Kein Problem"), lese weiter, blicke - als sie ausstieg - aber noch einmal kurz auf, um ihr freundlich "Tschüss" zu sagen.
Auf dem Rückweg telefonierte ich mit Julia während ich in irgendeine Straßenbahn stieg, die ungefähr zur selben Zeit einfuhr wie die, auf die ich wartete. Zehn Minuten später bemerkte ich dann, dass die Braunlager Straße definitiv nicht auf dem Weg nach Olvenstedt liegt. Dummerweise war ich zu sehr im vorvorletzten Kapitel vertieft als dass ich es eher hätte merken können: Mädel! Raff endlich, dass du nicht weiblich genug bist, um zwei (und mehr) Dinge gleichzeitig tun zu können. Telefonieren und in eine x-beliebige Straßenbahn steigen, läuft nicht ohne nebenbei auch noch das Köpfchen einzuschalten.
Egal, ich mag Straßenbahnfahren.
Ohne großartig nachzudenken, widme ich mich nicht etwa unsozial meinem Buch, sondern streife mit eben diesem über ihre Hose. Das Ding fliegt davon, sie ist immer noch verängstigt, bedankt sich aber etwa zwei Minuten später bei mir, nachdem sie den Schock halbwegs überwunden hat. Ich lächele nur ("Kein Problem"), lese weiter, blicke - als sie ausstieg - aber noch einmal kurz auf, um ihr freundlich "Tschüss" zu sagen.
Auf dem Rückweg telefonierte ich mit Julia während ich in irgendeine Straßenbahn stieg, die ungefähr zur selben Zeit einfuhr wie die, auf die ich wartete. Zehn Minuten später bemerkte ich dann, dass die Braunlager Straße definitiv nicht auf dem Weg nach Olvenstedt liegt. Dummerweise war ich zu sehr im vorvorletzten Kapitel vertieft als dass ich es eher hätte merken können: Mädel! Raff endlich, dass du nicht weiblich genug bist, um zwei (und mehr) Dinge gleichzeitig tun zu können. Telefonieren und in eine x-beliebige Straßenbahn steigen, läuft nicht ohne nebenbei auch noch das Köpfchen einzuschalten.
Egal, ich mag Straßenbahnfahren.


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