Bezugnehmend auf diesen Eintrag meinte Lena vor etwa einem halben Jahr zu mir:"kann doch sein dass du so blockst,weil du angst hast, dass dir so'n scheiß passiert wie deiner mutter mit deinem vater...". "möglich... vielleicht im unterbewusstsein", lautete meine Antwort.
Vielleicht steckt da wirklich - auch wenn es ein bisschen übertrieben klingen mag - so ein "Vater-Trauma" dahinter. Diese Enttäuschung und das verletzte Vertrauen. Ich hab wirklich keine Ahnung. Alles Spekulation. Aber so langsam ist das doch nicht mehr normal. Es kotzt mich selbst an, aber ich hab das Gefühl, dass ich hilflos dagegen bin.
Es ist ja nicht so, dass ich immer blocke. Aber genau da liegt auch wieder das Problem. Ich habe ein, zwei Mal nicht geblockt. Für den Moment war es schön, weil ich nur an mich und nicht an die Konsequenzen dachte. Ich habe den Moment länger ausgekostet, als ich hätte sollen, weil es für diesen Augenblick so schön war, aber nicht weil ich den Menschen an meiner Seite nicht verlassen wollte. Denn ich spürte nichts. Nichts als die übliche Sympathie. Mehr nicht. Keine sonderbaren Gefühle.
Vielleicht steckt da wirklich - auch wenn es ein bisschen übertrieben klingen mag - so ein "Vater-Trauma" dahinter. Diese Enttäuschung und das verletzte Vertrauen. Ich hab wirklich keine Ahnung. Alles Spekulation. Aber so langsam ist das doch nicht mehr normal. Es kotzt mich selbst an, aber ich hab das Gefühl, dass ich hilflos dagegen bin.
Es ist ja nicht so, dass ich immer blocke. Aber genau da liegt auch wieder das Problem. Ich habe ein, zwei Mal nicht geblockt. Für den Moment war es schön, weil ich nur an mich und nicht an die Konsequenzen dachte. Ich habe den Moment länger ausgekostet, als ich hätte sollen, weil es für diesen Augenblick so schön war, aber nicht weil ich den Menschen an meiner Seite nicht verlassen wollte. Denn ich spürte nichts. Nichts als die übliche Sympathie. Mehr nicht. Keine sonderbaren Gefühle.
[Um meine Denkblockade zu überbrücken, habe ich mich gerade im studivz eingeloggt. "Eine neue Nachricht" Antje M. oder Julia G.? Und dann die Überraschung: Er will mich kennenlernen. "Natürlich ganz unverbindlich". Wie (un-)passend zu diesem Eintrag hier...]
Diese Gefühllosigkeit ist wirklich das Schlimmste. Im Nachhinein zu wissen, dass man sowohl sich als auch dem Gegenüber nur was vorgemacht hat. Ernsthafte Konsequenzen hatte das bisher noch nicht (hoffe ich). Außer dass mir bewusst geworden ist, dass so ein schöner Augenblick im Endeffekt wohl nichts wert ist, wenn keine Gefühle im Spiel sind. Zumal man sich dadurch, dass man im Bekanntenkreis, in Büchern, in Filmen, immer wieder Beziehungen voller inniger Liebe und Vertrautheit vorgezeigt bekommt, doch auch irgendwie nach mehr sehnt als nur nach einem einzigen Augenblick.
Das Problem ist, dass sich Gefühle auch nicht einfach mit einem Schnips herzaubern lassen. Selbst wenn, würde mir das auch nicht helfen, da man sie dann genauso auch mit einem Schnips wieder verschwinden lassen könnte.
Ach, was muss das alles so kompliziert sein. Und nun auch noch so eine Anfrage im studivz, wo ich mir doch vorgenommen habe, mich mit niemandem mehr aus dem Internet zu treffen. Davon bin ich eigentlich immer noch überzeugt, doch dann kommt doch wieder die Frage auf: "Mit wem sonst?" Ich möchte mich weder auf ein Internet-Date einlassen noch mit irgendwelchen [Bayern] in Hannover [oder so] verkuppeln lassen.
Vermutlich ist das unterbewusst das naive Kleines-Mädchen-Denken: dass man irgendwann zufällig jemanden trifft und es auf der Stelle auf beiden Seiten funkt. Aber so langsam bin ich kein kleines Mädchen mehr...
Diese Gefühllosigkeit ist wirklich das Schlimmste. Im Nachhinein zu wissen, dass man sowohl sich als auch dem Gegenüber nur was vorgemacht hat. Ernsthafte Konsequenzen hatte das bisher noch nicht (hoffe ich). Außer dass mir bewusst geworden ist, dass so ein schöner Augenblick im Endeffekt wohl nichts wert ist, wenn keine Gefühle im Spiel sind. Zumal man sich dadurch, dass man im Bekanntenkreis, in Büchern, in Filmen, immer wieder Beziehungen voller inniger Liebe und Vertrautheit vorgezeigt bekommt, doch auch irgendwie nach mehr sehnt als nur nach einem einzigen Augenblick.
Das Problem ist, dass sich Gefühle auch nicht einfach mit einem Schnips herzaubern lassen. Selbst wenn, würde mir das auch nicht helfen, da man sie dann genauso auch mit einem Schnips wieder verschwinden lassen könnte.
Ach, was muss das alles so kompliziert sein. Und nun auch noch so eine Anfrage im studivz, wo ich mir doch vorgenommen habe, mich mit niemandem mehr aus dem Internet zu treffen. Davon bin ich eigentlich immer noch überzeugt, doch dann kommt doch wieder die Frage auf: "Mit wem sonst?" Ich möchte mich weder auf ein Internet-Date einlassen noch mit irgendwelchen [Bayern] in Hannover [oder so] verkuppeln lassen.
Vermutlich ist das unterbewusst das naive Kleines-Mädchen-Denken: dass man irgendwann zufällig jemanden trifft und es auf der Stelle auf beiden Seiten funkt. Aber so langsam bin ich kein kleines Mädchen mehr...
Oh wie schön könnte die Welt sein,
wenn die Liebe stärker wär'
als das eige Bestreben,
dass die Maschinen uns vorgeben
Jede Nacht geht sie auf Reisen
und ihr Inhalt ist zerbrechlich
und was sie wirklich fühlt
ist meistens unaussprechlich.
Ich bin ein unsichtbarer Vogel
ich bin ein losgelöstes Tier.
Ich seh die ganze Welt im Fliegen
aus wunderschönen Perspektiven.
Ich sah dich gestern tanzen,
doch du standst' dir nur im Weg.
Also gingst du auf die Straße,
hast für dich überlegt
dass wir hassen, was wir lieben
und wir lieben, was wir hassen
und verlassen, was wir lieben
aus der Angst, was zu verpassen.
Doch wenn du wüsstest da ist jemand,
der ist die ganze Zeit bei dir,
würdest du nie wieder lügen
und anfangen dich selbst zu lieben.
Ich bin ein unsichtbarer Vogel
Ich bin ein losgelöstes Tier
Ich seh die ganze Welt im Fliegen
und ich bin so gern bei dir.
Oh wie gern würd' ich dir sagen,
was ich dir nicht sagen darf.
Du brauchst keine Angst zu haben,
an deiner Seite fliegt ein Spatz.
[Olli Schulz & der Hund Marie - "Unsichtbarer Vogel"]
(auch passend: "Der Moment")
wenn die Liebe stärker wär'
als das eige Bestreben,
dass die Maschinen uns vorgeben
Jede Nacht geht sie auf Reisen
und ihr Inhalt ist zerbrechlich
und was sie wirklich fühlt
ist meistens unaussprechlich.
Ich bin ein unsichtbarer Vogel
ich bin ein losgelöstes Tier.
Ich seh die ganze Welt im Fliegen
aus wunderschönen Perspektiven.
Ich sah dich gestern tanzen,
doch du standst' dir nur im Weg.
Also gingst du auf die Straße,
hast für dich überlegt
dass wir hassen, was wir lieben
und wir lieben, was wir hassen
und verlassen, was wir lieben
aus der Angst, was zu verpassen.
Doch wenn du wüsstest da ist jemand,
der ist die ganze Zeit bei dir,
würdest du nie wieder lügen
und anfangen dich selbst zu lieben.
Ich bin ein unsichtbarer Vogel
Ich bin ein losgelöstes Tier
Ich seh die ganze Welt im Fliegen
und ich bin so gern bei dir.
Oh wie gern würd' ich dir sagen,
was ich dir nicht sagen darf.
Du brauchst keine Angst zu haben,
an deiner Seite fliegt ein Spatz.
[Olli Schulz & der Hund Marie - "Unsichtbarer Vogel"]
(auch passend: "Der Moment")


1 Kommentar:
Hmm.
Mehr kann ich dazu nicht kommentieren.
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