Nach dem Frühstück ging's gestern nach Magdeburg, da Onkel Walter zu Besuch ist. Mittagessen. Gäule kurz vor'm Explodieren. Danach die Frage, wer einen Verdauerli möchte. Ich: "Ich nehm Marille." Meine Mama macht große Augen: "Duuuuu?!" Ja, ich. Irgendwie klang Marille gut, da konnt ich nicht "Nein" sagen. Später gesellte ich mich noch zu Blanka. Ich sach euch, die macht nicht mehr lang. Mit der ist nichts mehr anzufangen. Liegt nur da, meist zu faul aufzustehen. Nicht mal zum Austoben im Garten konnte ich sie überreden. Und ja, ich rede mit ihr. Zumindest wenn ich mit ihr allein bin. Ist doch normal, oder nicht?!
Kaffeetrinken - ich zitierte bereits - und zurück nach Hannover mit meiner Cousine und Freund. Kurz nach 18 Uhr erreichte ich die Spielhagenstraße 4a. Dumm nur, dass ich keinen Schimmer hatte, wie Franzis Freund Philipp mit Nachnamen heißt. War dann aber auch recht schnell geklärt und nach über 8 Monaten wurden wir nun endlich einander vorgestellt. Ich stellte meine Sachen in Romeo Elias' Zimmer ab, wo ich die heutige Nacht auf dem Boden verbringen durfte, da die letzte S-Bahn um 00:11 Uhr gefahren wäre und ich somit nicht mehr in Franzis Geburtstag reinfeiern hätte können, weswegen ich auch zunächst abgesagt hatte.
Dann saßen wir, Franzi, Philipp, Sascha, Franzis Mutti und ich, in der Küche, um auf die restlichen Gäste zu warten, die so ab 20 Uhr eintrudelten. Ich begnügte mich mit Orangensaft, während um mich herum schon ordentlich gebechert wurde. Philipp gefiel das gar nicht, weshalb er mich den ganzen Abend aufzog und mich immer wieder aufforderte, mit ihm einen zu trinken. Irgendwann gab ich dann nach und ließ mir Blue Curacao in den O-Saft kippen.
Anfangs saß ich noch in der Küche mit Anja, die grandios sächseln konnte - ich finde es total lustig, wenn Wessis Ossis imitieren - und ihre Anti-Witze zum Besten hab ("Warum stehen Pilze im Wald?! Weil die Tannen zapfen."), Franzis Mama, Sascha, den ich echt nett fand, aber der - wie soll es anders sein - schwul ist, so wie ich das mitbekommen habe, Sandra, die ich noch vom Maschseefest 2005 oder so kannte, und Julia, der Köchin aus dem Maritim. Abgesehen davon, dass die Küche zum Raucherbereich umfunktioniert wurde - und meine Klamotten wieder so abartig stinken - war es dort eigentlich ganz nett. Aber dann beugte ich mich Franzis Zureden und begab mich doch mal ins Wohnzimmer zu Antje, deren Freund André, Basti, Franzi und Philipp. Wobei Franzi dann recht bald in der Küche verschwand und ihr Freund mich zuquasselte. Im Grunde wollte sie mich vermutlich nur ins Wohnzimmer locken, weil sie der Meinung war, dass Basti ja so gut zu mir passen würde. Ihre Werbeversuche schlugen jedoch fehl. Bayer, ehemaliger Chemiestudent, groß?! Also bitte, schlimmer geht's nun wirklich nicht. Dass er Raucher war, brachte ihm nun auch keine Pluspunkte ein. Na ja, so schlimm war er nicht. Ganz okay halt, aber... er ist Bayer!
Antje und André waren sehr unterhaltsam. Sie scheint den total unter ihren Fittichen zu haben. Wurde schon vor ihrer Ankunft vorgewarnt, dass er sie meist um Erlaubnis fragen muss, wenn er irgendwas will. Philipp meinte dann zu ihm, dass sie um Mitternacht - André hatte auch Geburtstag - einen Whiskey zusammen trinken. Er stimmte zu. Antje sah ihn mit großen Augen an: "Du lässt dich viel zu sehr beeinflussen. Du musst nicht mittrinken, wenn du das nicht willst. Du musst doch deine eigene Meinung haben." Ich hab' mir meinen Teil gedacht...
Um 12 wurde dann entschieden, dass wir nicht mehr ins Brauhaus gehen, was mir mehr als recht war. Auf großartig Party hatte ich nämlich dann auch keine Lust mehr - hab ich die je gehabt?! Und so verabschiedeten sich nach und nach die meisten Gäste.
Philipp ließ nicht locker. Wir stießen schließlich auf ein Bierchen an, woran er sich aber zwei Stunden später nicht mehr erinnern konnte, denn er blickte mich immer noch kopfschüttelnd an: "Wir trinken heut' noch einen zusammen." Mir hatten aber die 2cl Erdbeer-Lime mit Franzi schon gereicht. Und überhaupt war mir noch übel vom Mittag und Kaffee. Als am Ende nur noch Franzi, ihre Mutter, Philipp und ich übrig waren, schenkte man uns beiden dann doch einen Sherry ein, den ich nach ein, zwei Schlücken, aber angewidert in Franzis Glas kippte.
Um zwei verschwand ich dann ins "Bett". Ich versteh' nicht, warum ich es bei meinem neuen (mindestens zwei Jahre alten) Schlafsack auch wieder hinbekommen habe, den Reißverschluss kaputt zu machen. Da bin ich wohl zu blond für. Apropos, meine Haarfarbe wurde bewundert. Von Ina, die momentan an einer Waldorfschule als Lehrerin arbeitet. Das mit dem Namen tanzen hat übrigens irgendwas damit zu tun, dass man ADS vorbeugen will.
Ich machte es mir also, soweit es möglich war, im Schlafsack gemütlich. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Wieder aus. Drei Minuten später. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Zwei Minuten später. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Eine Minute später. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Eine halbe Minute später: Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Dann schritt Franzi ein. Zum Glück, denn er wollte immer noch einen mit mir trinken.
Also wenn er Leute danach beurteilt, wie viel sie mit ihm saufen, habe ich wohl keinen guten Eindruck bei ihm hinterlassen. Scheinbar lebe ich in einer anderen Welt, bin wohl zu alt dafür - paradoxerweise war ich mit Abstand die Jüngste an diesem Abend - ich seh echt nicht den Sinn darin, mir die Birne zuzukippen, um am nächsten morgen mit einem totalen Brummschädel aufzuwachen. Das kann ich auch so. Zumindest schließe ich es einfach mal auf das (Fr-)Essen in Ottersleben, dass es mir immer noch so kacke geht, denn so viel habe ich nun echt nicht getrunken. Um drei Uhr eingedöst, vier Uhr wieder wach, weitergeschlafen, sieben Uhr endgültig wach, angezogen, Sachen gepackt, abgehauen, verlaufen. Kam irgendwann, von oben bis unten durchnässt, in der Marienstraße raus, bin also in genau die entgegengesetzte Richtung gelaufen, in die ich wollte.
9 Uhr zu Hause, gleich in die Wanne, anschließend ins Bett gemummelt, Video geguckt. Das werde ich nun noch so lange machen bis die neue Couch oder Lena kommt.
Kaffeetrinken - ich zitierte bereits - und zurück nach Hannover mit meiner Cousine und Freund. Kurz nach 18 Uhr erreichte ich die Spielhagenstraße 4a. Dumm nur, dass ich keinen Schimmer hatte, wie Franzis Freund Philipp mit Nachnamen heißt. War dann aber auch recht schnell geklärt und nach über 8 Monaten wurden wir nun endlich einander vorgestellt. Ich stellte meine Sachen in Romeo Elias' Zimmer ab, wo ich die heutige Nacht auf dem Boden verbringen durfte, da die letzte S-Bahn um 00:11 Uhr gefahren wäre und ich somit nicht mehr in Franzis Geburtstag reinfeiern hätte können, weswegen ich auch zunächst abgesagt hatte.
Dann saßen wir, Franzi, Philipp, Sascha, Franzis Mutti und ich, in der Küche, um auf die restlichen Gäste zu warten, die so ab 20 Uhr eintrudelten. Ich begnügte mich mit Orangensaft, während um mich herum schon ordentlich gebechert wurde. Philipp gefiel das gar nicht, weshalb er mich den ganzen Abend aufzog und mich immer wieder aufforderte, mit ihm einen zu trinken. Irgendwann gab ich dann nach und ließ mir Blue Curacao in den O-Saft kippen.
Anfangs saß ich noch in der Küche mit Anja, die grandios sächseln konnte - ich finde es total lustig, wenn Wessis Ossis imitieren - und ihre Anti-Witze zum Besten hab ("Warum stehen Pilze im Wald?! Weil die Tannen zapfen."), Franzis Mama, Sascha, den ich echt nett fand, aber der - wie soll es anders sein - schwul ist, so wie ich das mitbekommen habe, Sandra, die ich noch vom Maschseefest 2005 oder so kannte, und Julia, der Köchin aus dem Maritim. Abgesehen davon, dass die Küche zum Raucherbereich umfunktioniert wurde - und meine Klamotten wieder so abartig stinken - war es dort eigentlich ganz nett. Aber dann beugte ich mich Franzis Zureden und begab mich doch mal ins Wohnzimmer zu Antje, deren Freund André, Basti, Franzi und Philipp. Wobei Franzi dann recht bald in der Küche verschwand und ihr Freund mich zuquasselte. Im Grunde wollte sie mich vermutlich nur ins Wohnzimmer locken, weil sie der Meinung war, dass Basti ja so gut zu mir passen würde. Ihre Werbeversuche schlugen jedoch fehl. Bayer, ehemaliger Chemiestudent, groß?! Also bitte, schlimmer geht's nun wirklich nicht. Dass er Raucher war, brachte ihm nun auch keine Pluspunkte ein. Na ja, so schlimm war er nicht. Ganz okay halt, aber... er ist Bayer!
Antje und André waren sehr unterhaltsam. Sie scheint den total unter ihren Fittichen zu haben. Wurde schon vor ihrer Ankunft vorgewarnt, dass er sie meist um Erlaubnis fragen muss, wenn er irgendwas will. Philipp meinte dann zu ihm, dass sie um Mitternacht - André hatte auch Geburtstag - einen Whiskey zusammen trinken. Er stimmte zu. Antje sah ihn mit großen Augen an: "Du lässt dich viel zu sehr beeinflussen. Du musst nicht mittrinken, wenn du das nicht willst. Du musst doch deine eigene Meinung haben." Ich hab' mir meinen Teil gedacht...
Um 12 wurde dann entschieden, dass wir nicht mehr ins Brauhaus gehen, was mir mehr als recht war. Auf großartig Party hatte ich nämlich dann auch keine Lust mehr - hab ich die je gehabt?! Und so verabschiedeten sich nach und nach die meisten Gäste.
Philipp ließ nicht locker. Wir stießen schließlich auf ein Bierchen an, woran er sich aber zwei Stunden später nicht mehr erinnern konnte, denn er blickte mich immer noch kopfschüttelnd an: "Wir trinken heut' noch einen zusammen." Mir hatten aber die 2cl Erdbeer-Lime mit Franzi schon gereicht. Und überhaupt war mir noch übel vom Mittag und Kaffee. Als am Ende nur noch Franzi, ihre Mutter, Philipp und ich übrig waren, schenkte man uns beiden dann doch einen Sherry ein, den ich nach ein, zwei Schlücken, aber angewidert in Franzis Glas kippte.
Um zwei verschwand ich dann ins "Bett". Ich versteh' nicht, warum ich es bei meinem neuen (mindestens zwei Jahre alten) Schlafsack auch wieder hinbekommen habe, den Reißverschluss kaputt zu machen. Da bin ich wohl zu blond für. Apropos, meine Haarfarbe wurde bewundert. Von Ina, die momentan an einer Waldorfschule als Lehrerin arbeitet. Das mit dem Namen tanzen hat übrigens irgendwas damit zu tun, dass man ADS vorbeugen will.
Ich machte es mir also, soweit es möglich war, im Schlafsack gemütlich. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Wieder aus. Drei Minuten später. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Zwei Minuten später. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Eine Minute später. Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Eine halbe Minute später: Da geht die Tür auf. Philipp: "Schläfst du schon?!" Er knipst Romeos Mondlampe an. Dann schritt Franzi ein. Zum Glück, denn er wollte immer noch einen mit mir trinken.
Also wenn er Leute danach beurteilt, wie viel sie mit ihm saufen, habe ich wohl keinen guten Eindruck bei ihm hinterlassen. Scheinbar lebe ich in einer anderen Welt, bin wohl zu alt dafür - paradoxerweise war ich mit Abstand die Jüngste an diesem Abend - ich seh echt nicht den Sinn darin, mir die Birne zuzukippen, um am nächsten morgen mit einem totalen Brummschädel aufzuwachen. Das kann ich auch so. Zumindest schließe ich es einfach mal auf das (Fr-)Essen in Ottersleben, dass es mir immer noch so kacke geht, denn so viel habe ich nun echt nicht getrunken. Um drei Uhr eingedöst, vier Uhr wieder wach, weitergeschlafen, sieben Uhr endgültig wach, angezogen, Sachen gepackt, abgehauen, verlaufen. Kam irgendwann, von oben bis unten durchnässt, in der Marienstraße raus, bin also in genau die entgegengesetzte Richtung gelaufen, in die ich wollte.
9 Uhr zu Hause, gleich in die Wanne, anschließend ins Bett gemummelt, Video geguckt. Das werde ich nun noch so lange machen bis die neue Couch oder Lena kommt.


1 Kommentar:
*lach* :D
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