Es war der perfekte Plan. Ich ging in den Keller. Inspiriert von den Erfahrungen der GoMler suchte ich meine alten Inliner. Vergebens. Dafür fand ich die meiner Mama. Die ersten Rollen am linken Fuss, schien es mir unmöglich mich auf diesen Dingern vorwärts zu bewegen ohne in den Umzugskartons zu landen. Doch als ich dann auch den rechten Fuss mit den Rollen ausstattete, startete ich erste "Gehversuche" im Flur. Kurz davor die Inliner von mir zu reißen, fand ich mit einem Mal doch Gefallen und entschloss mich die Versuche an der frischen Luft fortzusetzen. Ich schloß die Kellertür auf und was erblick ich: Einen wunderschönen Mann. Auf den ersten Blick zumindest. Toll. Da steh ich nach 5 Jahren das erste Mal auf den Dingern und dann gibt's auch noch Zuschauer, die mich dabei beobachten wie ich mich auf diesem brüchigen Asphalt abmühe. Prima. Und eigentlich nur peinlich. Was soll's. Da musste ich durch. Eigentlich sollte es nur eine kleine Tour werden, doch dann wollt ich gar nicht mehr aufhören. War ein schönes Gefühl mal wieder auf Rollen zu stehen und so auf der Straße dahinzugleiten. Doch schon bald spürte ich die Schmerzen, die Anstrengung. Es erschien mir als sei Skifahren dagegen echt eine Erholung. Egal. Ich blieb da ganz hart und fuhr weiter, obwohl sich der Gedanke in wenigen Minute eine Blase an beiden Füßen zu kriegen in mein Gehirn prägte. Schließlich fand ich doch den Weg zurück zum Uhlenhorst. Und da ich weder beim Skifahren noch bei der ersten kleinen Inliner-Runde dem Tod ins Auge blickte, war es nun doch an der Zeit: Ich stand oben am Friseur. Blickte die Einfahrt hinunter. Die Einfahrt, die sich holpriges Asphalt auszeichnet. Aber dann dachte ich: "Mensch, beim Skifahren biste auch jede noch so hüglige Piste runtergekommen und hattest sogar phasenweise Spaß dabei." und wagte es die Einfahrt hinunterzufahren. Folge: Ich fand gerade noch so Halt an einem Strauch bevor ich mit Karacho sonstwo gelandet wär. Schutzengel? "Ich will leben" siegte, ich schnallte die Dinger ab und ging den Rest mit Hilfe meiner eigenen Füße, auf die ich mich immerhin halbwegs verlassen kann, hinunter.
Fazit: Ich brauch neue Inliner. Die meiner Mama sind laut und verursachen unheimliche Schmerzen. Aber immerhin: Auch in diesem Fall ist es wie beim Fahrradfahren: Das verlernt man nie. Schade eigentlich, dass ich nie gelernt habe zu bremsen...
Nachtrag: Ein zweiter knapp 40 Minuten (bis und durch Wennebostel) andauernder Versuch endete darin, dass ich -zu Hause angekommen - meine Strümpfe auszog und eine rote Färbung erblickte. Aua. Aua. Und nochmal Aua. Ich glaub das war vorerst der letzte Versuch. Zumindest mit diesen Inlinern...
Fazit: Ich brauch neue Inliner. Die meiner Mama sind laut und verursachen unheimliche Schmerzen. Aber immerhin: Auch in diesem Fall ist es wie beim Fahrradfahren: Das verlernt man nie. Schade eigentlich, dass ich nie gelernt habe zu bremsen...
Nachtrag: Ein zweiter knapp 40 Minuten (bis und durch Wennebostel) andauernder Versuch endete darin, dass ich -zu Hause angekommen - meine Strümpfe auszog und eine rote Färbung erblickte. Aua. Aua. Und nochmal Aua. Ich glaub das war vorerst der letzte Versuch. Zumindest mit diesen Inlinern...


2 Kommentare:
ich brauch auch neue. sollte man mal in angriff nehmen, das macht sicher mehr spaß als spazieren gehen, macht fitter, aber vermutlich erst, wenn mans kann -.- und da hab ich noch einen laaaaaaaangen weg vor mir...
Ja, kauft euch mal alle Inliner. Das ist total toll. Und wenns dann gut geht und man uns auf die Menschheit loslassen kann, gehts ummen Maschsee rum. :-)
Kommentar veröffentlichen