Den ganzen Tag damit beschäftigt das Wohnzimmer für das gemeinsame Raclette-Essen
herzurichten, trudelten kurz nach 21 Uhr die ersten GoMler ein. Lena und Katrin machten es sich bequem, gemeinsam warteten wir auf Julia, die etwa viertel vor zehn Sturm klingelte. Nun konnte es endlich losgehen. Zunächst wurden die Glückskekse ausgepackt: "Frauen und Geld regieren die Welt." Perfekt. Dann werd' ich wohl mal zu Siemens gehen, ne!?
Das Beste am Raclette-Essen war wie immer das Dessert. Diesmal wurden meine Honig-Zucker-Bananen noch mit Nutella verfeinert. Sehr zu empfehlen :)
Tina kam dann auch für'n halbes Stündchen vorbei. Die Zeit verging extrem schnell - erschreckend irgendwie. Es war bereits 23:43 als wir endlich mit dem Bleigießen anfingen. Scheiterten allerdings kläglich dran, worauf wir uns für Wachs entschieden. Der Jahreswechsel näherte sich. Julia und Lena schafften es noch rechtzeitig an Silvester und Katrin schmiss Punkt 00:00 Uhr
ihren flüssigen Wachs ins kalte Wasser. Da fällt mir doch mal auf: Wir haben nicht runtergezählt, da wir so beschäftigt damit waren, Katrin dabei zuzusehen, wie sie das Wachsding noch vor 2007 ins Wasser kippt! Angestoßen wurde natürlich mit Wasser, Sprite und Fanta - womit auch sonst. Danach versammelten wir uns alle vor dem Fenster, um die Feuerwerke über den Dächern Bissendorfs (und Mellendorfs) zu bestaunen, aber auch um um Horst, Karl-Heinz und Angel zu bangen, die dem Geballer hilflos ausgeliefert waren. Das war glaube ich mein erstes Silvester, an dem ich um Mitternacht nicht rausgegangen bin und ich bin verdammt froh drüber. Ist viel schöner nur die Raketen
aus halbwegs sicherer Entfernung zu betrachten, als sich auf der Straße jedes Mal zu erschrecken, weil neben einem irgendwas am Explodieren ist. Wegen den dummen Baller-Jungs hab ich Silvester immer gehasst. Ein Grund mehr, weshalb wir uns für 'nen gemütlichen Mädelsabend entschieden haben. Erschreckt hab ich mich auch so oft genug... wie immer. Komischerweise aber weniger als Lena - diese Macke scheint wohl ansteckend zu sein.
Während draußen weiter geballert wurde, versuchte ich mich auch am Wachsgießen (?). Heraus kam zum einen vermutlich ein Auto und ein Liebespärchen - zumindest find ich, dass Ähnlichkeit vorhanden ist.
Nebenbei lief Musik aus den 70ern. Nachdem ich ein wenig Ordnung gemacht hatte, ging es dann endlich los mit "Stadt-Land-Fluss" plus Filmtitel, Tier, Promis (tot/lebend), Musiktitel. Julia musste ihren Titel verteidigen, doch sie hatte ihre Rechnung ohne mich gemacht: Nach 17 Buchstaben (jeweils 45 Sekunden) führte ich mit 800 Punkten, 40 Punkte Vorsprung. Es folgte ein kleiner, aber entscheidender Wettkampf zwischen Julia und mir. 6 Buchstaben hatten wir uns noch zu stellen, jeweils eine Minute Zeit. Ein Rückstand von 20 Punkten bei "U" führte letztendlich insgesamt zu einem Unentschieden.
Plötzlich war niemand mehr müde - noch ein Spiel!? Nö, mit einem Mal fing die "Gähn-Orgie" an. Bis halb vier haben wir durchgehalten, obwohl uns doch zuvor prophezeit wurde, dass wir vier Mädels ohne Alkohol in der Bude eh keinen Spaß haben werden. Von wegen. Wir hatten Spaß! Wie immer!
Silvester 2006 in Stichworten: Raclette! Mini-Winis! Dickmänner! Paarenfreie Zone! Keine Kerle! Keine Böller! Feuerwerk über den Dächern! Wunderkerzen! Wachsgießen! MTV! Final Countdown! 70er! Stadt-Land-Fluss! Kein Poker! Pokerchips - ungeriffelt! Berlin!
Im Prinzip war es ein üblicher, aber sehr schöner, aufregender, einzigartiger Mädelsabend. Das Neujahr war nur an viel Mist im Fernsehen und am Lärm draußen zu erkennen, aber da das alles so schnell ging, ohne dass wir gelangweilt auf die Uhr gucken mussten bis es endlich Mitternacht wurde, ging das an mir so ziemlich vorbei.
Soviel zum heutigen Abend. Tausend andere Gedanken, die in meinem Kopf rumschwirren - vom Rückblick '06 bis zu Siemens-Bahlsen, müssen warten. Bloß nicht gleich schon das Neue Jahr mit Stress beginnen...
... keinen Stress, aber wahnsinnige Angst und Herzrasen bekam ich als um 03:47, kurz nachdem Lena, Katrin K. und Julia gefahren waren, das Telefon klingelte. "Hallo? [...] Hallo? [...] Hallo?" Keiner dran. Niemand meldete sich. Verdammt - ist es so schwer zu sagen, dass man sich verwählt hat? Bin seit 4 Tagen allein im ganzen Haus, theoretisch kann hier niemand reinkommen, aber sicher kann man sich nie sein. "Lass dich nicht klauen", haben meine Nachbarn mir geschrieben. Na hoffen wir's!
herzurichten, trudelten kurz nach 21 Uhr die ersten GoMler ein. Lena und Katrin machten es sich bequem, gemeinsam warteten wir auf Julia, die etwa viertel vor zehn Sturm klingelte. Nun konnte es endlich losgehen. Zunächst wurden die Glückskekse ausgepackt: "Frauen und Geld regieren die Welt." Perfekt. Dann werd' ich wohl mal zu Siemens gehen, ne!?Das Beste am Raclette-Essen war wie immer das Dessert. Diesmal wurden meine Honig-Zucker-Bananen noch mit Nutella verfeinert. Sehr zu empfehlen :)

Tina kam dann auch für'n halbes Stündchen vorbei. Die Zeit verging extrem schnell - erschreckend irgendwie. Es war bereits 23:43 als wir endlich mit dem Bleigießen anfingen. Scheiterten allerdings kläglich dran, worauf wir uns für Wachs entschieden. Der Jahreswechsel näherte sich. Julia und Lena schafften es noch rechtzeitig an Silvester und Katrin schmiss Punkt 00:00 Uhr
ihren flüssigen Wachs ins kalte Wasser. Da fällt mir doch mal auf: Wir haben nicht runtergezählt, da wir so beschäftigt damit waren, Katrin dabei zuzusehen, wie sie das Wachsding noch vor 2007 ins Wasser kippt! Angestoßen wurde natürlich mit Wasser, Sprite und Fanta - womit auch sonst. Danach versammelten wir uns alle vor dem Fenster, um die Feuerwerke über den Dächern Bissendorfs (und Mellendorfs) zu bestaunen, aber auch um um Horst, Karl-Heinz und Angel zu bangen, die dem Geballer hilflos ausgeliefert waren. Das war glaube ich mein erstes Silvester, an dem ich um Mitternacht nicht rausgegangen bin und ich bin verdammt froh drüber. Ist viel schöner nur die Raketen
aus halbwegs sicherer Entfernung zu betrachten, als sich auf der Straße jedes Mal zu erschrecken, weil neben einem irgendwas am Explodieren ist. Wegen den dummen Baller-Jungs hab ich Silvester immer gehasst. Ein Grund mehr, weshalb wir uns für 'nen gemütlichen Mädelsabend entschieden haben. Erschreckt hab ich mich auch so oft genug... wie immer. Komischerweise aber weniger als Lena - diese Macke scheint wohl ansteckend zu sein.Während draußen weiter geballert wurde, versuchte ich mich auch am Wachsgießen (?). Heraus kam zum einen vermutlich ein Auto und ein Liebespärchen - zumindest find ich, dass Ähnlichkeit vorhanden ist.
Nebenbei lief Musik aus den 70ern. Nachdem ich ein wenig Ordnung gemacht hatte, ging es dann endlich los mit "Stadt-Land-Fluss" plus Filmtitel, Tier, Promis (tot/lebend), Musiktitel. Julia musste ihren Titel verteidigen, doch sie hatte ihre Rechnung ohne mich gemacht: Nach 17 Buchstaben (jeweils 45 Sekunden) führte ich mit 800 Punkten, 40 Punkte Vorsprung. Es folgte ein kleiner, aber entscheidender Wettkampf zwischen Julia und mir. 6 Buchstaben hatten wir uns noch zu stellen, jeweils eine Minute Zeit. Ein Rückstand von 20 Punkten bei "U" führte letztendlich insgesamt zu einem Unentschieden.Plötzlich war niemand mehr müde - noch ein Spiel!? Nö, mit einem Mal fing die "Gähn-Orgie" an. Bis halb vier haben wir durchgehalten, obwohl uns doch zuvor prophezeit wurde, dass wir vier Mädels ohne Alkohol in der Bude eh keinen Spaß haben werden. Von wegen. Wir hatten Spaß! Wie immer!
Silvester 2006 in Stichworten: Raclette! Mini-Winis! Dickmänner! Paarenfreie Zone! Keine Kerle! Keine Böller! Feuerwerk über den Dächern! Wunderkerzen! Wachsgießen! MTV! Final Countdown! 70er! Stadt-Land-Fluss! Kein Poker! Pokerchips - ungeriffelt! Berlin!
Im Prinzip war es ein üblicher, aber sehr schöner, aufregender, einzigartiger Mädelsabend. Das Neujahr war nur an viel Mist im Fernsehen und am Lärm draußen zu erkennen, aber da das alles so schnell ging, ohne dass wir gelangweilt auf die Uhr gucken mussten bis es endlich Mitternacht wurde, ging das an mir so ziemlich vorbei.
Soviel zum heutigen Abend. Tausend andere Gedanken, die in meinem Kopf rumschwirren - vom Rückblick '06 bis zu Siemens-Bahlsen, müssen warten. Bloß nicht gleich schon das Neue Jahr mit Stress beginnen...
... keinen Stress, aber wahnsinnige Angst und Herzrasen bekam ich als um 03:47, kurz nachdem Lena, Katrin K. und Julia gefahren waren, das Telefon klingelte. "Hallo? [...] Hallo? [...] Hallo?" Keiner dran. Niemand meldete sich. Verdammt - ist es so schwer zu sagen, dass man sich verwählt hat? Bin seit 4 Tagen allein im ganzen Haus, theoretisch kann hier niemand reinkommen, aber sicher kann man sich nie sein. "Lass dich nicht klauen", haben meine Nachbarn mir geschrieben. Na hoffen wir's!


1 Kommentar:
Schön, dass wenigstens ihr Spaß hattet.
Maria, haste dich jetzt tatsächlich für Siemens entschieden?
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