... können sich sehr zum eigenen Nachteil herausstellen! Es sei denn, man weiß sie zum Positiven zu wenden. Nach einem geplatzten Mädelsnachmittag konnte ich gut auf vier Stunden Einsamkeit bis zum seit einem Jahr herbeigesehnten Gospelkonzert verzichten und entschied mich konsequent auch letzteres sausen zu lassen, um mit Steff die Stadt unsicher zu machen.
Zunächst ging's ins "Sausalitos". Happy Hour. Um Fünf Uhr nachmittags! Hallooo? Was soll's. Wir sind ja nur einmal jung, richtig?! Aufgrund von x-reservierten Tischen zog es uns ans Fenster. Der beste Platz letztendlich, da man schön die Leute draußen beobachten und sich über diverse lustig machen konnte. Sowohl die Rauchenden als auch die Einkaufenden.
Kaum hatten wir unsere bestellten Cocktails bekommen, bot uns der Nachbartisch schon seine zwei "Mai Tais" an. Frei nach dem Motto "Immer her damit" nahmen wir an. Ich erweiterte das Motto mit "Immer rinn damit" - nachdem Steff vom Geschmack nicht so begeistert war.
Weiter ging's dann ins Fire. Da gab's dann vorbildlich wie wir sind nur Mangosaft und Cola - mehr wäre ehrlich gesagt auch nicht mehr reingegangen. Ach und dann waren da noch putzige Typen. Na eigentlich waren sie ganz und gar nicht putzig. Aber irgendwie war es doch knuffig wie sie so taten als seien sie frisch verliebt. Warum eigentlich?! Da geht doch Hinz und Kunz hin - warum denken alle, das sei ausschließlich eine Schwulen(-und Lesben)-Bar?
Es folgte eine Fotografier- und Schlendertour durch die Stadt. Apropos Fotografieren. Die Dame im Sausalitos hat'n Bild von uns gemacht! Das will ich haben - verdammt! Denn das gemeinsame vom Fire möchten wir wohl niemandem gerne zeigen... Angelabert wurden wir auch von irgendwelchen Typen, die jedoch nicht weiter der Rede wert sind.
21:11 Uhr wollte ich dann die S-Bahn kriegen. Kein Problem. Etwa acht nach oder sogar noch früher war ich da. Die S-Bahn noch nicht an Platz und Stelle. Die Anzeige ignorierte ich gekonnt und stolzierte zu den Sitzplätzen, um auf die Bahn zu warten. Ich leugne nicht, dass ich "etwas" sehr angetrunken war, aber so angetrunken war ich dann doch nicht, dass ich es nicht mitbekommen hätte, dass die Bahn eingefuhr. Letztendlich bekam ich dummerweise nur noch die "Ausfahrt" mit. Die muss irgendwo anders gestanden haben. Jedenfalls fuhr plötzlich die S4 im Schneckentempo an mir vorbei und ich dachte nur "Halt an verdammt!"
So kann's geh'n. Also dem Rehlein eine Nachricht geschickt und zu guter Letzt beim Jungesellinnen-Abschied gelandet. Wahnsinn! Zum einen war es übelst lustig. Die Mädels waren einfach mal total geil (angetrunken). Zum anderen versetzte ich mich laufend in die Lage der überglücklichen Braut und fragte mich, was für ein Wahnsinnsgefühl es sein muss, sich vorzunehmen mit dem Menschen, den man derzeit über alles liebt, das ganze Leben zu verbringen. Ob es nun wirklich ewig hält oder nicht, ist an dieser Stelle nebensächlich.
Apropos. Franzi legte sich doch glatt noch mit einem älteren Herrn an, der bereits zum vierten Mal verheiratet war. "Das ist traurig" war ihr Kommentar und sie suchte sich Bestätigung bei einer der anderen "Junggesellinnen", dass man nur einmal im Leben heiraten sollte. Kann man geteilter Meinung drüber sein. Letztendlich hat sie recht - wenn man vom Idealzustand ausgeht, aber wer weiß schon wie wir in zehn, zwanzig Jahren denken?!
Nachdem die Braut noch über die Schwelle getragen wurde, ging's dann ins Brauhaus. War vor gut drei Jahren schon mal da und muss sagen, dass es mir dort doch recht gut gefällt. Nichtsdestotrotz nahm ich dann doch zwei Stunden nach der ursprünglich geplanten Abfahrtszeit die Bahn, da Franzi eh den Heimweg einschlagen wollte. Dabei wurden mir zwei Schlafplätze angeboten... aber neee. Dafür bin ich Dienstag beim Rehlein zum Essen & (in Kuhbettwäsche-) Schlafen eingeladen.
Wie geil ist es eigentlich, dass die Straßenmusiker auch um elf Uhr nachts noch Schicht haben?! Sogar der "Singende Gulli" war noch aktiv. Viel Zeit dies zu genießen hatte ich jedoch nicht, da ich in acht Minuten von der Altstadt zum Gleis 2 laufen musste.
Schon irgendwie cool, im "leicht" angetrunkenen Zustand Paulo Coelho auf Englisch zu lesen und sich einzubilden plötzlich viel mehr zu verstehen als sonst oder auf dem Bordsteinrand entlangzuspazieren - wobei das eher vom mäßigem Erfolg geprägt war. Lassen wir lieber ersteren nochmal zu Wort kommen:
Zunächst ging's ins "Sausalitos". Happy Hour. Um Fünf Uhr nachmittags! Hallooo? Was soll's. Wir sind ja nur einmal jung, richtig?! Aufgrund von x-reservierten Tischen zog es uns ans Fenster. Der beste Platz letztendlich, da man schön die Leute draußen beobachten und sich über diverse lustig machen konnte. Sowohl die Rauchenden als auch die Einkaufenden.
Kaum hatten wir unsere bestellten Cocktails bekommen, bot uns der Nachbartisch schon seine zwei "Mai Tais" an. Frei nach dem Motto "Immer her damit" nahmen wir an. Ich erweiterte das Motto mit "Immer rinn damit" - nachdem Steff vom Geschmack nicht so begeistert war.
Weiter ging's dann ins Fire. Da gab's dann vorbildlich wie wir sind nur Mangosaft und Cola - mehr wäre ehrlich gesagt auch nicht mehr reingegangen. Ach und dann waren da noch putzige Typen. Na eigentlich waren sie ganz und gar nicht putzig. Aber irgendwie war es doch knuffig wie sie so taten als seien sie frisch verliebt. Warum eigentlich?! Da geht doch Hinz und Kunz hin - warum denken alle, das sei ausschließlich eine Schwulen(-und Lesben)-Bar?
Es folgte eine Fotografier- und Schlendertour durch die Stadt. Apropos Fotografieren. Die Dame im Sausalitos hat'n Bild von uns gemacht! Das will ich haben - verdammt! Denn das gemeinsame vom Fire möchten wir wohl niemandem gerne zeigen... Angelabert wurden wir auch von irgendwelchen Typen, die jedoch nicht weiter der Rede wert sind.
21:11 Uhr wollte ich dann die S-Bahn kriegen. Kein Problem. Etwa acht nach oder sogar noch früher war ich da. Die S-Bahn noch nicht an Platz und Stelle. Die Anzeige ignorierte ich gekonnt und stolzierte zu den Sitzplätzen, um auf die Bahn zu warten. Ich leugne nicht, dass ich "etwas" sehr angetrunken war, aber so angetrunken war ich dann doch nicht, dass ich es nicht mitbekommen hätte, dass die Bahn eingefuhr. Letztendlich bekam ich dummerweise nur noch die "Ausfahrt" mit. Die muss irgendwo anders gestanden haben. Jedenfalls fuhr plötzlich die S4 im Schneckentempo an mir vorbei und ich dachte nur "Halt an verdammt!"
So kann's geh'n. Also dem Rehlein eine Nachricht geschickt und zu guter Letzt beim Jungesellinnen-Abschied gelandet. Wahnsinn! Zum einen war es übelst lustig. Die Mädels waren einfach mal total geil (angetrunken). Zum anderen versetzte ich mich laufend in die Lage der überglücklichen Braut und fragte mich, was für ein Wahnsinnsgefühl es sein muss, sich vorzunehmen mit dem Menschen, den man derzeit über alles liebt, das ganze Leben zu verbringen. Ob es nun wirklich ewig hält oder nicht, ist an dieser Stelle nebensächlich.
Apropos. Franzi legte sich doch glatt noch mit einem älteren Herrn an, der bereits zum vierten Mal verheiratet war. "Das ist traurig" war ihr Kommentar und sie suchte sich Bestätigung bei einer der anderen "Junggesellinnen", dass man nur einmal im Leben heiraten sollte. Kann man geteilter Meinung drüber sein. Letztendlich hat sie recht - wenn man vom Idealzustand ausgeht, aber wer weiß schon wie wir in zehn, zwanzig Jahren denken?!
Nachdem die Braut noch über die Schwelle getragen wurde, ging's dann ins Brauhaus. War vor gut drei Jahren schon mal da und muss sagen, dass es mir dort doch recht gut gefällt. Nichtsdestotrotz nahm ich dann doch zwei Stunden nach der ursprünglich geplanten Abfahrtszeit die Bahn, da Franzi eh den Heimweg einschlagen wollte. Dabei wurden mir zwei Schlafplätze angeboten... aber neee. Dafür bin ich Dienstag beim Rehlein zum Essen & (in Kuhbettwäsche-) Schlafen eingeladen.
Wie geil ist es eigentlich, dass die Straßenmusiker auch um elf Uhr nachts noch Schicht haben?! Sogar der "Singende Gulli" war noch aktiv. Viel Zeit dies zu genießen hatte ich jedoch nicht, da ich in acht Minuten von der Altstadt zum Gleis 2 laufen musste.
Schon irgendwie cool, im "leicht" angetrunkenen Zustand Paulo Coelho auf Englisch zu lesen und sich einzubilden plötzlich viel mehr zu verstehen als sonst oder auf dem Bordsteinrand entlangzuspazieren - wobei das eher vom mäßigem Erfolg geprägt war. Lassen wir lieber ersteren nochmal zu Wort kommen:
"Thank him for making us think about how important friends are."


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