Am heutigen Tage habe ich mein Vorhaben, mich nicht mehr mit fremden Typen aus dem Internet zu treffen, gebrochen. Kam gleich erstmal eine Viertelstunde zu spät, hatte aber vorher Bescheid gesagt: Die Straßenbahn war schuld.
Dreiviertel (!) drei vor der Marktkirche getroffen, trotz Kurzsichtigkeit sofort aus der Ferne erkannt. Direkt drauf zu. Davor gestanden. Hände geschüttelt. Mehr hat die Situation irgendwie nicht hergegeben. Auch zum Abschied nicht.
Anschließend zunächst die Dresdner Bank gesucht - ist das ein Fluch?! Schon das zweite Mal, dass ich in männlicher Begleitung auf der Suche nach einer ganz bestimmten Bank durch die Stadt irre - und letztendlich bei der Deutschen Bank gelandet.
Wieder zurück in die Altstadt, in die Bar Celona. Schon vorher nett unterhalten, auch währenddessen, und hinterher. Nichtsdestotrotz Gesprächspausen. Aber ich hatte ihn schon vorgewarnt, dass meine Stärken nicht im Small Talk liegen würden.
Als er immer mehr gähnte, gingen wir dann an die frische Luft, um wieder wach zu werden. Er hat mich übrigens eingeladen. Es mag selbstverständlich sein. Aber irgendwie ist mir das auch unangenehm. Dagegen wäre es andersrum vermutlich noch viel unangenehmer, wenn die Frau bezahlen würde.
Er ist wirklich nett. Das heißt bei mir: unheimlich sympathisch. Ist also ein Kompliment. Und sein leicht sächsischer Akzent... von mir aus hätte er ununterbrochen reden können. Gut sieht er auch aus. Bisschen schüchtern (oder müde?) war er.
Nun aber Schluss mit diesem Rumgesülze. Sonst gewinnt man noch den falschen Eindruck. Es war nur ein Treffen. "Date" passt nicht. Meiner Meinung nach. Man kann sich also denken, dass das Herzklopfen ausblieb. Wer weiß, ob mein Herz zu sowas überhaupt in der Lage ist. In einer anderen (virtuellen) Unterhaltung hab ich vorhin eh schon festgestellt, dass ich meine rosarote Brille irgendwo verloren hab. Lang, lang ist's her...
Auch wenn ich nach der distanzierten Verabschiedung erleichtert war, wieder allein zu sein, fand ich es trotzdem gut. Wieder einen neuen Menschen mehr kennengelernt. Mehr erwarte ich gar nicht. Will ich momentan auch gar nicht.
Dreiviertel (!) drei vor der Marktkirche getroffen, trotz Kurzsichtigkeit sofort aus der Ferne erkannt. Direkt drauf zu. Davor gestanden. Hände geschüttelt. Mehr hat die Situation irgendwie nicht hergegeben. Auch zum Abschied nicht.
Anschließend zunächst die Dresdner Bank gesucht - ist das ein Fluch?! Schon das zweite Mal, dass ich in männlicher Begleitung auf der Suche nach einer ganz bestimmten Bank durch die Stadt irre - und letztendlich bei der Deutschen Bank gelandet.
Wieder zurück in die Altstadt, in die Bar Celona. Schon vorher nett unterhalten, auch währenddessen, und hinterher. Nichtsdestotrotz Gesprächspausen. Aber ich hatte ihn schon vorgewarnt, dass meine Stärken nicht im Small Talk liegen würden.
Als er immer mehr gähnte, gingen wir dann an die frische Luft, um wieder wach zu werden. Er hat mich übrigens eingeladen. Es mag selbstverständlich sein. Aber irgendwie ist mir das auch unangenehm. Dagegen wäre es andersrum vermutlich noch viel unangenehmer, wenn die Frau bezahlen würde.
Er ist wirklich nett. Das heißt bei mir: unheimlich sympathisch. Ist also ein Kompliment. Und sein leicht sächsischer Akzent... von mir aus hätte er ununterbrochen reden können. Gut sieht er auch aus. Bisschen schüchtern (oder müde?) war er.
Nun aber Schluss mit diesem Rumgesülze. Sonst gewinnt man noch den falschen Eindruck. Es war nur ein Treffen. "Date" passt nicht. Meiner Meinung nach. Man kann sich also denken, dass das Herzklopfen ausblieb. Wer weiß, ob mein Herz zu sowas überhaupt in der Lage ist. In einer anderen (virtuellen) Unterhaltung hab ich vorhin eh schon festgestellt, dass ich meine rosarote Brille irgendwo verloren hab. Lang, lang ist's her...
Auch wenn ich nach der distanzierten Verabschiedung erleichtert war, wieder allein zu sein, fand ich es trotzdem gut. Wieder einen neuen Menschen mehr kennengelernt. Mehr erwarte ich gar nicht. Will ich momentan auch gar nicht.


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