Freitag, November 09, 2007

4 Mädels unterwegs

Ich bin ja sowas von aufgedreht. Und das schon seit fast fünf Stunden. Da ging's nämlich mit den Mädels (Kot-Ulla, Lena) in die Stadt. Schon die S-Bahn-Fahrt war sehr amüsant. Weiter ging's dann in der Galeria Kaufhof, wo wir uns mit Steff mal wieder zur "Mützenanprobe" trafen. Haben so ziemlich alles anprobiert, was uns in die Finger kam und halbwegs bescheuert aussah ("Klein wie'n Pilz, sieht aus wie'n Pilz, is'n Pilz").
Um 20 Uhr wurden wir dann freundlich daraufhin gewiesen, dass das Geschäft gleich schließen würde, zahlten und machten uns auf den Weg zu unserem neuen Stammlokal (?) "Café Konrad". Da gab's auch viel zu lachen, sei es auch nur gewesen um die Zeit zu überbrücken.
Letzten Endes unterhielten wir wohl das halbe Café - zumindest aber die gesamte erste Etage. Wie das kam?! Es fing mit einem scheinbar toten Marienkäfer an, den Lena auf ihrem Platz entdeckte. Ein paar Minuten später schien er sich jedoch zu bewegen und somit galt unsere ganze Aufmerksamkeit nur noch ihm - dem Knut, Peddar oder auch Diedääär.
Lena wollte diese einmalige Gelegenheit zum Fotografieren nutzen. Und plötzlich - so schnell konnten wir gar nicht gucken - breitete er seine Flügelchen aus und machte sich aus dem Staub. Völlig erschrocken folgte ein Aufschrei unsererseits. Würde mich nicht wundern, wenn man das nicht noch bis ins Fire (nebenan) vernommen hätte. War jedenfalls sehr spannend zu beobachten, was der gute Käfer wohl als nächstes tun würde.
Hinterher ging's noch in den Irish Pub, wo Karaoke angesagt hat. Neben "Sweet Transvestit" und "Don't Stop Me Know" gab es zwar noch das ein oder andere tolle Lied, aber so wirklich lang hielt es uns dann doch nicht dort. Stimmung stimmte auch einfach nicht - von unserer "dunkelsten" Ecke abgesehen. Also verlegten wir unsere private "Karaoke-Party" auf Hannovers Straßen. "Wir" waren in diesem Fall Lena und ich, die entweder im nüchternen Zustand "Hey Jude" lallten, "The Look" schmetterten (und dazu "pogten" oder besser: pinguinähnliche Bewegungen machten) oder "Viva Colonia" gröhlten.
In der S-Bahn lieferten wir uns nach langer Zeit mal wieder einen "Gähn-Wettbewerb", was sich als äußerst schwierig erwies, da man einfach nicht gleichtzeitig lachen und gähnen kann. Erstere Tätigkeit behielt die Überhand und Kot-Ulla gelang es schließlich das "Gähnen" komplett einzustellen während Lena und ich weiterhin mit der Müdigkeit kämpften.
War einfach ein toller Abend, hatten so viel Spaß und meine Wangen tun immer noch vom Lachen weh.

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