"Smith hatte sie fest an sich gezogen und ließ sich von dem angenehmen Gefühl gemeinsamer Körperlichkeit überraschen; es war so lang, so verdammt lang her, seit er zum letztenmal den geringsten menschlichen Kontakt gehabt hatte. Er hatte vergessen, wie es sich anfühlte, die Arme ganz unbefangen um einen anderen Menschen zu legen, seine Wärme, seinen Körper zu spüren. [...] Sie hatten eine halbe Ewigkeit so dagestanden, die Arme umeinander geschlungen, Jems Kopf auf Smiths Brust, Smiths Kinn auf ihrem Kopf, wobei sie tief atmeten und seufzten und unausgesprochene Gefühle zwischen sich strömen ließen - eine stumme Verbindung zwischen zwei Menschen, die nach völlig verschiedenen Dingen suchten und sie am selben Ort fanden." (Ralphs Party von Lisa Jewell, S. 75 ff.)
Ich erkenn' mich grad selbst nicht wieder. Langsam beginne ich nachzuvollziehen, was Menschen dazu treibt andere zu belügen, zu betrügen und zu verletzen.
Kaum habe ich das gefunden, wonach ich eine halbe Ewigkeit gesucht habe, nämlich Nähe und Geborgenheit, werde ich dem Ganzen schon überdrüssig. Routine/Sehnsucht(?!) (zum Beispiel in Form von täglichen Anrufen) schreckt mich ab.
Ich beginne das Single-Dasein zu schätzen wie nie zuvor und werde alles daran setzen, mir diesen Zustand von niemandem wegnehmen zu lassen.
Schluss mit dem Rumgeheule: Hiermit erkläre ich schriftlich, mich (zumindest in den nächsten sechs Monaten) nicht mehr über die Einsamkeit zu beschweren (Zitate o.ä. ausgeschlossen). Glücklicher werde ich dadurch sicher auch nicht - ich kann nur wiederholen "Bei [mir] ist Liebe Verschwendung, weil [ich] immer unglücklich [sein werde]" - aber es fehlt einfach das Entscheidende etwas:
Ist nur noch die Frage, wie ich da nun wieder rauskomme. Hätte ich von Anfang an geblockt - wie eh und je - stünde ich nun nicht vor diesem Problem. Letztendlich tat es auch mal gut, sich einfach mal in die Arme nehmen zu lassen. Aber ich konnte doch nicht ahnen, dass das nun u.a. in täglichen Anrufen ausartet.
Ich erkenn' mich grad selbst nicht wieder. Langsam beginne ich nachzuvollziehen, was Menschen dazu treibt andere zu belügen, zu betrügen und zu verletzen.
Kaum habe ich das gefunden, wonach ich eine halbe Ewigkeit gesucht habe, nämlich Nähe und Geborgenheit, werde ich dem Ganzen schon überdrüssig. Routine/Sehnsucht(?!) (zum Beispiel in Form von täglichen Anrufen) schreckt mich ab.
"Ich weiß, dass ist blöd jetzt, aber weiter so geht's nicht.
Und, ich sag dir: Da hilft auch kein Handkuss,
weil alles so gleich ist, sich alles verändern muss.
Ich glaub nicht, dass du nur der Grund bist,
aber ich dreh meine Runden bis das Fressen gefunden ist."
(Anajo - "Streuner")
Und, ich sag dir: Da hilft auch kein Handkuss,
weil alles so gleich ist, sich alles verändern muss.
Ich glaub nicht, dass du nur der Grund bist,
aber ich dreh meine Runden bis das Fressen gefunden ist."
(Anajo - "Streuner")
Schluss mit dem Rumgeheule: Hiermit erkläre ich schriftlich, mich (zumindest in den nächsten sechs Monaten) nicht mehr über die Einsamkeit zu beschweren (Zitate o.ä. ausgeschlossen). Glücklicher werde ich dadurch sicher auch nicht - ich kann nur wiederholen "Bei [mir] ist Liebe Verschwendung, weil [ich] immer unglücklich [sein werde]" - aber es fehlt einfach das Entscheidende etwas:
"Oh wie schön könnte die Welt sein, wenn die Liebe stärker wär."
(Olli Schulz & Der Hund Maria - "Unsichtbarer Vogel")
(Olli Schulz & Der Hund Maria - "Unsichtbarer Vogel")
Ist nur noch die Frage, wie ich da nun wieder rauskomme. Hätte ich von Anfang an geblockt - wie eh und je - stünde ich nun nicht vor diesem Problem. Letztendlich tat es auch mal gut, sich einfach mal in die Arme nehmen zu lassen. Aber ich konnte doch nicht ahnen, dass das nun u.a. in täglichen Anrufen ausartet.
"Ich bin's nicht wert. Du verschwendest deine Zeit.
[...] Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
[...] Wenn ich anders könnte, würd' ich mit dir fliegen.
Wenn ich anders könnte, würd' ich dich lieben.
[...] Du sagst, ich geb' uns keine Chance
und ich mach's mir viel zu leicht.
Ich könnte kotzen, weil ich weiß,
dass alle Zeit der Welt nicht reicht.
Du hättest mir noch viel zu geben.
Das was uns beide heilt [...]"
(Juli - "Ich verschwinde")
"Lass mal lieber sein,
hab zu viel Respekt vor deinen Gefühlen."
(Annett Louisan - "Das Spiel")
[...] Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
[...] Wenn ich anders könnte, würd' ich mit dir fliegen.
Wenn ich anders könnte, würd' ich dich lieben.
[...] Du sagst, ich geb' uns keine Chance
und ich mach's mir viel zu leicht.
Ich könnte kotzen, weil ich weiß,
dass alle Zeit der Welt nicht reicht.
Du hättest mir noch viel zu geben.
Das was uns beide heilt [...]"
(Juli - "Ich verschwinde")
Das Schlimme ist, dass ich ihn wirklich mag. Das macht es mir so schwer. Ich trau mich nicht die Karten auf den Tisch zu legen. Sage ihm, was er hören will. Trotz Zweifel habe ich kein einziges Mal so richtig geblockt. Aus Angst zu verletzen?! Um die Geborgenheit zu genießen?! Wie egoistisch von mir. Damit mach ich doch alles nur noch schlimmer...
"Lass mal lieber sein,
hab zu viel Respekt vor deinen Gefühlen."
(Annett Louisan - "Das Spiel")


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