Ein langer Arbeitstag. Wenn auch nicht so lang wie sonst. Je mehr Arbeitstage ich hinter mich bringe, desto stärker machen sich die Rückenprobleme bemerkbar. Ich will auch so'ne Job-Masseuse wie Jenny hat!
Na jedenfalls bin ich fertig, will eigentlich nur noch auf's Sofa. Gehe mit sehr schnellen Schritten nach Hause. Erstens, weil es kalt ist. Und zweitens, weil ich weiß, dass zu Hause ein Paket auf mich wartet. Pustekuchen!
Im Briefkasten steckt ein netter oranger Zettel, der signalisiert: "Holen Sie ihr Paket doch bitte ab morgen um 9 Uhr in der Fililale in Mellendorf ab!" Mellendorf?! Ich bin total entsetzt, vermute mich verguckt zu haben, blicke nochmal drauf: Tatsächlich - Mellendorf. Klasse. Die Bissendorfer Filiale hat nun also endgültig geschlossen.
Glücklicherweise kam meine Mama gleich mit der nächsten S-Bahn. Ich schnappte mir das Auto. Fuhr mit leeren Händen Richtung Mellendorf. Kam mit leeren Händen zurück.
In Bissendorf wäre mir das nicht passiert. Da hätte das Paket, das ich erst morgen abholen soll, schon heute abend bereit gestanden. Mäh! Ich brauch doch ein neues Buch. Ich schaffe es doch niemals 140 Seiten bis Mittwoch hinzuziehen.
Auf dem Rückweg meinte man es auch nicht gut mit mir. Stucke-Kreuzung. Erst rot. Dann grün. Doch als fünftes Auto in der Linksabbiegerspur schaffe ich es natürlich nicht mehr rum: Wieder rot.
Bahnübergang Wennebostel. Rot. Etwa die Zwanzigste in der Schlange. Die S-Bahn kommt. Die Schranken gehen hoch. Die Autos kriechen im Schneckentempo vor sich hin. Und wieder rot. Regionalbahn. Ah! Ich hätte ausrasten können.
Dreiviertel Stunde meiner kostbaren Zeit verschenkt! Für nichts und wieder nichts! Na ja, nicht ganz: Ich habe für einen Igel gebremst. Und plötzlich war mir die Post egal. Es ist so ein tolles Gefühl mit dem Auto auf der Straße stehenzubleiben und darauf zu warten, dass der Igel endlich die andere Straßenseite erreicht hat.
Na jedenfalls bin ich fertig, will eigentlich nur noch auf's Sofa. Gehe mit sehr schnellen Schritten nach Hause. Erstens, weil es kalt ist. Und zweitens, weil ich weiß, dass zu Hause ein Paket auf mich wartet. Pustekuchen!
Im Briefkasten steckt ein netter oranger Zettel, der signalisiert: "Holen Sie ihr Paket doch bitte ab morgen um 9 Uhr in der Fililale in Mellendorf ab!" Mellendorf?! Ich bin total entsetzt, vermute mich verguckt zu haben, blicke nochmal drauf: Tatsächlich - Mellendorf. Klasse. Die Bissendorfer Filiale hat nun also endgültig geschlossen.
Glücklicherweise kam meine Mama gleich mit der nächsten S-Bahn. Ich schnappte mir das Auto. Fuhr mit leeren Händen Richtung Mellendorf. Kam mit leeren Händen zurück.
In Bissendorf wäre mir das nicht passiert. Da hätte das Paket, das ich erst morgen abholen soll, schon heute abend bereit gestanden. Mäh! Ich brauch doch ein neues Buch. Ich schaffe es doch niemals 140 Seiten bis Mittwoch hinzuziehen.
Auf dem Rückweg meinte man es auch nicht gut mit mir. Stucke-Kreuzung. Erst rot. Dann grün. Doch als fünftes Auto in der Linksabbiegerspur schaffe ich es natürlich nicht mehr rum: Wieder rot.
Bahnübergang Wennebostel. Rot. Etwa die Zwanzigste in der Schlange. Die S-Bahn kommt. Die Schranken gehen hoch. Die Autos kriechen im Schneckentempo vor sich hin. Und wieder rot. Regionalbahn. Ah! Ich hätte ausrasten können.
Dreiviertel Stunde meiner kostbaren Zeit verschenkt! Für nichts und wieder nichts! Na ja, nicht ganz: Ich habe für einen Igel gebremst. Und plötzlich war mir die Post egal. Es ist so ein tolles Gefühl mit dem Auto auf der Straße stehenzubleiben und darauf zu warten, dass der Igel endlich die andere Straßenseite erreicht hat.


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