Samstag, August 25, 2007

"Traumreisen" II

[real]Ich stand heute schon auf dem Bahnhof. Ich habe sogar den Fahrplan studiert. Bremen, Hamburg, Hameln. Aber ich war müde und entschied mich doch lieber zu Hause in meinem Bettchen auf Reisen zu gehen: [/real]
[traum]Ich bin mir nicht sicher, wo ich war. Vermutlich Verona. Mit meinen Eltern und anderen Familienmitgliedern. Aus irgendwelchen Gründen musste ich einen Flieger eher zurücknehmen. Auf dem Hannoveraner Flughafen stand ich dann da, genauso verloren - nicht wissend, wohin ich nun gehen sollte, wie heute auf dem Bahnhof. Und so blieb ich einfach stehen. Zunächst beim Abflug. Später unten bei der Ankunft. Und ich weinte. Weil es so schön war all die glücklichen Menschen zu sehen, die sich in die Arme schlossen - und dann diese, die sich für längere Zeit verabschiedeten, ebenfalls Tränen in den Augen. Und dann lief ich nur noch wirr umher, schlief ein, wachte auf, blickte auf die Uhr, in der Annahme ich wäre bereits in der Realität angekommen.[/traum]
[real]Doch als ich dann tatsächlich von einem Klingeln aus dem Bett geholt wurde, war es nicht etwa halb zwei, sondern kurz vor 12. Das bringt mich immer total durcheinander, wenn es plötzlich doch viel früher - oder später - ist als ich die ganze Zeit angenommen habe. Wenn der Laptop eben noch an war - es mir total realistisch vorkam - aber er in Wirklichkeit schon seit Stunden abgeschaltet ist.[/real]

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