Diesmal hat er mich ganz lieb umarmt und mir einen dicken Kuss gegeben. Per E-Mail. Fünf Zeilen. Glückwünsche, väterlicher Stolz und nette Worte.
Ich will keine netten Worte. Ich will auch keine "ganz, ganz liebe Umarmung". Und ich will auch keinen "dicken Kuss". Ich will ihn verletzen. Und ich will doch eigentlich niemanden verletzen. Ich versuch' es auf die verletzende, aber rücksichtsvolle Art. Ein "Danke" und Bilder von diesem wunderschönen Abend. Diesem Abend, der mir so viel bedeutete, aber an dem er nicht teilhaben durfte. Bilder von dem "beaux brebis" [hat Anne gestern nachgeschlagen - klingt schöner als das "schöne Schaf" find ich], an dessen Seite er nicht stehen durfte. Was daran rücksichtsvoll ist?! Ich verzichte auf die Fotos, die uns glücklich an der Seite des "neuen" Mannes zeigen. Die kann er sich dann bei meiner Oma ansehen.
Vermutlich werde ich ihn damit aber eh nicht treffen können. Warum sollte jemand, der seine Tochter per E-Mail, eine Woche nachdem er vom bestandenen Abitur erfahren hat, beglückwünscht, durch sowas einen Stich versetzt bekommen?! Jemand, dem offensichtlich sowieso nie etwas an Familie(-nfeiern) gelegen hat?!
Nachtrag: Ich hab's geschafft! Ich glaube, ich habe noch nie eine so kurze, oberflächliche, unpersönliche Mail verfasst. Weder ein "Papa" noch ein "deine" kam mir über die Lippen!
Ich will keine netten Worte. Ich will auch keine "ganz, ganz liebe Umarmung". Und ich will auch keinen "dicken Kuss". Ich will ihn verletzen. Und ich will doch eigentlich niemanden verletzen. Ich versuch' es auf die verletzende, aber rücksichtsvolle Art. Ein "Danke" und Bilder von diesem wunderschönen Abend. Diesem Abend, der mir so viel bedeutete, aber an dem er nicht teilhaben durfte. Bilder von dem "beaux brebis" [hat Anne gestern nachgeschlagen - klingt schöner als das "schöne Schaf" find ich], an dessen Seite er nicht stehen durfte. Was daran rücksichtsvoll ist?! Ich verzichte auf die Fotos, die uns glücklich an der Seite des "neuen" Mannes zeigen. Die kann er sich dann bei meiner Oma ansehen.
Vermutlich werde ich ihn damit aber eh nicht treffen können. Warum sollte jemand, der seine Tochter per E-Mail, eine Woche nachdem er vom bestandenen Abitur erfahren hat, beglückwünscht, durch sowas einen Stich versetzt bekommen?! Jemand, dem offensichtlich sowieso nie etwas an Familie(-nfeiern) gelegen hat?!
Nachtrag: Ich hab's geschafft! Ich glaube, ich habe noch nie eine so kurze, oberflächliche, unpersönliche Mail verfasst. Weder ein "Papa" noch ein "deine" kam mir über die Lippen!


1 Kommentar:
:)
Kommentar veröffentlichen