Heute erwachte ich mit dem Gedanken: Ich liebe diese Tage, an denen man einfach grundlos glücklich zu sein scheint. Und tatsächlich grundlos, denn schließlich klingelte mein Wecker das erste Mal um halb acht und am liebsten hätte ich mich noch stundenlang unter meine Decke gekuschelt, doch darauf musste ich noch weitere sechs Stunden warten: Die Arbeit rief.
Mein Chef begann gleich erstmal von seinem Sohn zu erzählen, der gerade von der Klassenfahrt zurück gekommen sei. "Wo war er denn?", fragte ich interessiert. "Segeltörn in Holland." Meine Augen begannen zu leuchten! Die nächsten fünf Minuten konnte ich mich kaum mehr auf die Kunden konzentrieren, weil ich so damit beschäftigt war in Erinnerungen zu schwelgen. Peter...! Was für ein Mann! [Ironie!] Was würd' ich darum geben nochmal mit ihm über's Wasser zu schippern. Leute, wir müssen das doch irgendwann mal hinkriegen! Seit Ende der Neunten nehmen wir uns das schon vor. Wochenenden werden auch angeboten. Och, das wär so genial! Ich hab schon wieder das "inoffizielle Logbuch" rausgekramt!
Seit dieser erlebnisreichen Woche weiß ich, dass ich intro- und Steff extrovertiert ist. Der gute Nils hat ja keine Ahnung! Und Olli's Handynummer hab' ich letztes Jahr gelöscht. Sowas aber auch! Wie konnt' ich nur! Dabei sind wir damals nachts im Schlafanzug unerlaubterweise über zwei Schiffe [der reinen Jungenklasse] geklettert - nur um obige zu erhalten! Aber das Beste war wohl der letzte Abend. Als ich meinen vollen Film ins Wasser fallen ließ, vor Frau S. in die Knie ging, wir uns mit Jerome unterhielten und ich schließlich in Peters Kajüte (?) verschwand! Kaum zu glauben, dass mir an diesem Abend Rotwein schmeckte. Ach, ich könnt hier eigentlich, dass gesamte Logbuch zitieren, aber ich will euch ja nicht langweilen. "Besoffen?"
Viel mehr muss ich noch ein Paar Kunden-Sprüche loswerden, die an mich gerichtet waren und mich irgendwie zum Schmunzeln brachten:
Kunde 1: "Das gibt's doch nicht! Diese Frau ist sowas von clever!!!"
Kunde 2: "Haben Sie heute Lotto gespielt? [...] Nein? Schade! Sie hätten bestimmt gewonnen!"
Mein Chef kam zwischendurch dann auch vom "Kohlrouladen-Zubereiten" wieder. Ein Kunde hielt ihn auf und zwang ihm ein Gespräch auf. An sich ist das nichts besonderes, aber mir fiel auf, dass mein Chef immer wieder besorgt in den Laden blickte, ausweichen wollte, das Gespräch beenden wollte. Als er es geschafft hatte, klärte sich auf, warum. Er rannte sofort zum Telefon, wählte und richtete seiner Frau aus: "Kannst du bitte den Herd ausschalten?!" Männer... immer für eine Überraschung gut.
Ansonsten war heute nicht wirklich viel los. War mir ganz recht, da ich ganz gefesselt von Nicholas Sparks "Du bist nie allein" war. Nach "Zeit im Wind" ist es erst das Zweite, das ich von ihm lese, und es war vollkommen anders. Nicht so schnulzig, sondern eher spannend, sodass ich mich nach der Arbeit gleich in mein Bettchen verkrümmelte und weiterlas, aber zwischendurch nicht drum herum kam etwa zwei Stunden fehlenden Schlaf nachzuholen. Schon der dritte Mittagsschlaf in Folge. Merkwürdig. Aber bei dem scheußlichen Wetter draußen, wüsst' ich auch nichts Besseres mit meiner Zeit anzufangen.
Jedenfalls wage ich es jetzt mal die Behauptung aufzustellen, dass Männer besser schreiben können als Frauen. Stephen Chbosky, Wolfgang Welsch,... Nicholas Sparks reiht sich zwar noch nicht wirklich in die Reihe meiner Lieblingsautoren ein, aber gegenüber Cecelia Ahrens Schreibstil, der mich wirklich oft an den einer 12-Jährigen erinnerte, besteht ein himmelweiter Unterschied.
Und um die Erkenntnisse des heutigen Tages zu vervollständigen: Ich bin ein Herbsttyp, wie mir Julia gerade mitteilte. Denn ich habe mich bereit erklärt, mich für sie als Fotomodel anzubieten, vorausgesetzt das Styling ist inklusive. Das kann was werden. Immerhin hat sie schon von allein festgestellt, dass ich eher der brave Typ bin und für die gewagteren Posen nur Jenny in Frage kommt. Das beruhigt mich.
Mein Chef begann gleich erstmal von seinem Sohn zu erzählen, der gerade von der Klassenfahrt zurück gekommen sei. "Wo war er denn?", fragte ich interessiert. "Segeltörn in Holland." Meine Augen begannen zu leuchten! Die nächsten fünf Minuten konnte ich mich kaum mehr auf die Kunden konzentrieren, weil ich so damit beschäftigt war in Erinnerungen zu schwelgen. Peter...! Was für ein Mann! [Ironie!] Was würd' ich darum geben nochmal mit ihm über's Wasser zu schippern. Leute, wir müssen das doch irgendwann mal hinkriegen! Seit Ende der Neunten nehmen wir uns das schon vor. Wochenenden werden auch angeboten. Och, das wär so genial! Ich hab schon wieder das "inoffizielle Logbuch" rausgekramt!
Seit dieser erlebnisreichen Woche weiß ich, dass ich intro- und Steff extrovertiert ist. Der gute Nils hat ja keine Ahnung! Und Olli's Handynummer hab' ich letztes Jahr gelöscht. Sowas aber auch! Wie konnt' ich nur! Dabei sind wir damals nachts im Schlafanzug unerlaubterweise über zwei Schiffe [der reinen Jungenklasse] geklettert - nur um obige zu erhalten! Aber das Beste war wohl der letzte Abend. Als ich meinen vollen Film ins Wasser fallen ließ, vor Frau S. in die Knie ging, wir uns mit Jerome unterhielten und ich schließlich in Peters Kajüte (?) verschwand! Kaum zu glauben, dass mir an diesem Abend Rotwein schmeckte. Ach, ich könnt hier eigentlich, dass gesamte Logbuch zitieren, aber ich will euch ja nicht langweilen. "Besoffen?"
Viel mehr muss ich noch ein Paar Kunden-Sprüche loswerden, die an mich gerichtet waren und mich irgendwie zum Schmunzeln brachten:
Kunde 1: "Das gibt's doch nicht! Diese Frau ist sowas von clever!!!"
Kunde 2: "Haben Sie heute Lotto gespielt? [...] Nein? Schade! Sie hätten bestimmt gewonnen!"
Mein Chef kam zwischendurch dann auch vom "Kohlrouladen-Zubereiten" wieder. Ein Kunde hielt ihn auf und zwang ihm ein Gespräch auf. An sich ist das nichts besonderes, aber mir fiel auf, dass mein Chef immer wieder besorgt in den Laden blickte, ausweichen wollte, das Gespräch beenden wollte. Als er es geschafft hatte, klärte sich auf, warum. Er rannte sofort zum Telefon, wählte und richtete seiner Frau aus: "Kannst du bitte den Herd ausschalten?!" Männer... immer für eine Überraschung gut.
Ansonsten war heute nicht wirklich viel los. War mir ganz recht, da ich ganz gefesselt von Nicholas Sparks "Du bist nie allein" war. Nach "Zeit im Wind" ist es erst das Zweite, das ich von ihm lese, und es war vollkommen anders. Nicht so schnulzig, sondern eher spannend, sodass ich mich nach der Arbeit gleich in mein Bettchen verkrümmelte und weiterlas, aber zwischendurch nicht drum herum kam etwa zwei Stunden fehlenden Schlaf nachzuholen. Schon der dritte Mittagsschlaf in Folge. Merkwürdig. Aber bei dem scheußlichen Wetter draußen, wüsst' ich auch nichts Besseres mit meiner Zeit anzufangen.
Jedenfalls wage ich es jetzt mal die Behauptung aufzustellen, dass Männer besser schreiben können als Frauen. Stephen Chbosky, Wolfgang Welsch,... Nicholas Sparks reiht sich zwar noch nicht wirklich in die Reihe meiner Lieblingsautoren ein, aber gegenüber Cecelia Ahrens Schreibstil, der mich wirklich oft an den einer 12-Jährigen erinnerte, besteht ein himmelweiter Unterschied.
Und um die Erkenntnisse des heutigen Tages zu vervollständigen: Ich bin ein Herbsttyp, wie mir Julia gerade mitteilte. Denn ich habe mich bereit erklärt, mich für sie als Fotomodel anzubieten, vorausgesetzt das Styling ist inklusive. Das kann was werden. Immerhin hat sie schon von allein festgestellt, dass ich eher der brave Typ bin und für die gewagteren Posen nur Jenny in Frage kommt. Das beruhigt mich.


1 Kommentar:
Das Ende des Eintrages *lach*
Juli Zeh schreibt (verdammt) gut (zumindest Spieltrieb) - und ist'ne Frau.
2/3 aller Blogger sind weiblich.
Ich glaub', Frauen schreiben besser als Männer :yes: Nur Männer erfolgreicher.
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