Ehe ich morgen früh die Reise nach Rom antrete und damit die Eindrücke von Paris mehr und mehr aus dem Gedächtnis schwinden, dachte ich, dass es ganz sinnvoll wäre, darauf nochmal einzugehen, auch wenn das nun auch schon über eine Woche her ist.
Das Highlight war wohl der Eiffelturm. Nicht nur das Highlight der Woche, sondern Tag für Tag, denn jeden Tag sahen wir ihn aus den verschiedensten Perspektiven. Samstag von unten, von oben, unmittelbar von vorn. Sonntag vom "Arc de Triomphe" aus, blinkend und leuchtend. Montag von der Mauer am "Palais de Chaillot" aus, ebenso blinkend und leuchtend wie am Vortag. Dienstag aus der Ferne auf der Plattform des "La Fayette". Und am Mittwoch wieder ganz nah vom "Champ de Mars" aus.
Ansonsten muss ich mir eingestehen, dass mich die Stadt nicht vollkommen umgehauen hat. So ein paar Kleinigkeiten, ja. Kurzzeitige Begeisterung als wir den Disney- und Virgin-Laden entdeckten. Das Wiedererkennen von Filmschauplätzen. Gässchen mit überteuerten, aber wohlduftenden Schokoladengeschäften. Die Wandmalerei im Sacré Coeur, weitere Kirchen, "Die Hochzeit zu Kana" (Veronese) im Louvre.
Aber abgesehen vom Eiffelturm bei Nacht hat ein i-Tüpfelchen gefehlt. Ich weiß nicht, was das hätte sein können. Ich würde nicht ausschließen, wieder nach Paris zu reisen. Aber das Typische "Nächstes Jahr fahr ich wieder hin", das ich verspüre, wenn ich wirklich hellauf begeistert bin, sprach ich diesmal nicht aus. Dafür erlebten wir auf dem Rückflug einen abschließenden Höhepunkt: den Sonnenuntergang von oben mitzuerleben. Magnifique!
Was ich jedoch vermisse, ist die Sprache. Französisch klingt so viel schöner als Englisch. Außerdem ist es interessanter und spannender, Bruchstücke zu verstehen, in der Schule gelernte Begriffe aufzuschnappen. Außerdem vermisse ich das höfliche "Pardon", das einem ständig, vor allem in der Métro, zu Gehör kam.
Alles in allem bin ich heilfroh, dass Lena mit war und ich nicht allein reisen musste, wobei es eh fraglich gewesen wäre, ob ich mich das wirklich getraut hätte. Es gab einige Touristen, die allein unterwegs waren, aber ich bin froh, dass ich mich dieser Minderheit nicht zuordnen musste. So völlig auf sich allein gestellt in einer fremden Weltstadt, alleine Métro fahren, sich von Souvenir-Verkäufern bequatschen lassen - Nein, allein hätte ich das nicht durchgestanden und hätte womöglich die fünf Tage im Hotel verbracht. Oder ich hätte Touristenorte gemieden und mich durch Parks im Abseits getummelt, aber dann hätte ich auch nicht die "Ich war in Paris"-Beweisfotos vorlegen können.
Das Highlight war wohl der Eiffelturm. Nicht nur das Highlight der Woche, sondern Tag für Tag, denn jeden Tag sahen wir ihn aus den verschiedensten Perspektiven. Samstag von unten, von oben, unmittelbar von vorn. Sonntag vom "Arc de Triomphe" aus, blinkend und leuchtend. Montag von der Mauer am "Palais de Chaillot" aus, ebenso blinkend und leuchtend wie am Vortag. Dienstag aus der Ferne auf der Plattform des "La Fayette". Und am Mittwoch wieder ganz nah vom "Champ de Mars" aus.
Ansonsten muss ich mir eingestehen, dass mich die Stadt nicht vollkommen umgehauen hat. So ein paar Kleinigkeiten, ja. Kurzzeitige Begeisterung als wir den Disney- und Virgin-Laden entdeckten. Das Wiedererkennen von Filmschauplätzen. Gässchen mit überteuerten, aber wohlduftenden Schokoladengeschäften. Die Wandmalerei im Sacré Coeur, weitere Kirchen, "Die Hochzeit zu Kana" (Veronese) im Louvre.
Aber abgesehen vom Eiffelturm bei Nacht hat ein i-Tüpfelchen gefehlt. Ich weiß nicht, was das hätte sein können. Ich würde nicht ausschließen, wieder nach Paris zu reisen. Aber das Typische "Nächstes Jahr fahr ich wieder hin", das ich verspüre, wenn ich wirklich hellauf begeistert bin, sprach ich diesmal nicht aus. Dafür erlebten wir auf dem Rückflug einen abschließenden Höhepunkt: den Sonnenuntergang von oben mitzuerleben. Magnifique!
Was ich jedoch vermisse, ist die Sprache. Französisch klingt so viel schöner als Englisch. Außerdem ist es interessanter und spannender, Bruchstücke zu verstehen, in der Schule gelernte Begriffe aufzuschnappen. Außerdem vermisse ich das höfliche "Pardon", das einem ständig, vor allem in der Métro, zu Gehör kam.
Alles in allem bin ich heilfroh, dass Lena mit war und ich nicht allein reisen musste, wobei es eh fraglich gewesen wäre, ob ich mich das wirklich getraut hätte. Es gab einige Touristen, die allein unterwegs waren, aber ich bin froh, dass ich mich dieser Minderheit nicht zuordnen musste. So völlig auf sich allein gestellt in einer fremden Weltstadt, alleine Métro fahren, sich von Souvenir-Verkäufern bequatschen lassen - Nein, allein hätte ich das nicht durchgestanden und hätte womöglich die fünf Tage im Hotel verbracht. Oder ich hätte Touristenorte gemieden und mich durch Parks im Abseits getummelt, aber dann hätte ich auch nicht die "Ich war in Paris"-Beweisfotos vorlegen können.
Nun steht Rom mit Katrin S. an! In Reisestimmung bin ich ganz und gar nicht. Ich habe das Gefühl, dass die Erkältung, die seit Februar/März in mir steckt, so langsam zum Ausbruch kommt. Außerdem plagen mich den ganzen Tag schon Kopfschmerzen, die sich weder von einer Paracetamol noch von zwei Stunden Mittagsruhe besänftigen ließen.
Koffer ist übrigens so gut wie gepackt, Schuhe geputzt! Ich bin so stolz auf mich! Schuhe putzen tue ich eigentlich nur einmal im Jahr, am 5. Dezember, und dementsprechend sehen meine Drecksbotten auch aus. Und da ich mich so ja nicht beim Papst blicken lassen will, wurde ordentlich geschrubbt. Dreckig sind sie immer noch, aber das Ergebnis empfand ich dann doch mehr als zufrieden stellend. Tinas sind dennoch ungeschlagen. Sollte ich mir jemals wieder weiße Schuhe kaufen wollen, redet es mir bloß aus!
Grazie per loro attenzione [solamente il tentativo]! Arrivederci!


2 Kommentare:
*Schokolade mampf*, wo's doch im Text stand und ich noch welche habe :D :)
Wo du gerade den Papst erwähnst, tritt ihn doch von mir mal in den Arsch... ;-)
Kommentar veröffentlichen