Nach - moment ich such mal den Kassenbon - etwa 1,5 Monaten war es heute endlich soweit. Die schicken, leicht rosé farbenen Inliner sollten auf den öffentlichen Verkehr losgelassen werden. Und zwar am "Kreuz des [toten] Ostens".
18 Uhr - na ja ein paar Minütchen später - holte ich Kot-Ulla an der Esso ab. Von dort aus radelten/skateten wir an's "Kreuz". Vorbei an ganz ganz süßen, mähenden Lämmchen sowie kleinen Tierbabys, die für mich wie eine Mischung aus Wildschwein, Reh, Ziege, Schaf und Igel aussahen.
Am Kreuz angekommen, wo uns bereits Lena mit ihrem Autochen erwartete, musste erstmal ein angemessener Platz für mein Rad gefunden werden. Mitten im Gebüsch, sodass es jar keiner entdeckt. Dann ging's ans Schuhe anziehen und schon konnte es losgehen, eigentlich, denn "Eigentlich lernt man erst bremsen", meinte Kot-Ulla. Bremsen konnte ich noch nie, hatte ich immer Bammel vor, "Kann ich immer noch lernen" ausrufend, rollte ich also dahin. Und rollte und rollte und merkte: Es geht bergab, ich kann nicht mehr anhalten, ich verliere die Kontrolle. Sollte es demnach doch sinnvoller sein, zuerst das Bremsen zu erlernen?! Möglich, ein Versuch war es Wert, worauf ich hinter mir ein "Och sieht das süß aus" vernahm.
Schließlich erreichten wir den Lönssee, da Lena und ich mich weigerten uns diesem zu nähern und womöglich im peckigen Wasser zu landen, liefen wir weiter zur nächsten und einzigen Bank weit und breit. Total erschöpft (bergauf laufen) ließen wir uns fallen. Dort verweilten wir mindestens eine halbe Stunde, ließen uns über unsere ehemaligen essgestörten Mitschüler - kaum zu glauben, meine ehemals beste Freundin - aus, stellten uns existenzielle Fragen wie "Hat das Dal Cin ganzjährig geöffnet?" oder "Sollte man Schlafwandler nun wecken oder nicht - und warum eigentlich nicht?". Gefolgt wurden diese Gespräche vom Erfahrungsaustausch über das Erbrechen - sehr appetitlich. Und nein, keine Angst, wir sind nicht essgestört.
Von der gesunden Waldluft abgekühlt, ging's dann langsam aber sicher zurück zum "Autochen". Dort wurde nochmal das Bremsen geübt ("Früh übt sich.") und noch in verschiedenen Variationen ("Pinguin") hin- und hergefahren.
Als wir uns von den Inlinern befreit hatten - zumindest Lena und ich - und uns schworen, beim nächsten mal keine Sneaker-Söckchen zu tragen, setzten wir unsere anregende Unterhaltung von der Bank fort, erneut mindestens eine halbe Stunde. Diesmal beschäftigten wir uns mit Fragen wie "Stimmt es, dass man mitgähnt, wenn jemand einem sympatisch ist?", "Regt allein schon das Wort "Gähnen" zum Gähnen an?" und "Gibt es eigentlich Sympathie auf den ersten Blick?"
Alles in allem hatten wir wirklich viel Spaß. Zuvor hatte mich meine Mutter gefragt, wie lange ich wohl weg sein würde. "Maximal bis 21 Uhr, aber ich glaub' kaum, dass wir 3 (!) Stunden fahren." Stimmt, gefahren sind wir insgesamt aller höchstens eine Schulstunde, aber unsere Kot-Ulla hat ihrem Titel als "Unterhaltungstalent" wieder alle Ehre gemacht, sodass wir uns blendend amüsiert haben. Na ja, ich hab sie vielleicht ein wenig unterstützt... und ich kann immer noch nicht richtig bremsen.
18 Uhr - na ja ein paar Minütchen später - holte ich Kot-Ulla an der Esso ab. Von dort aus radelten/skateten wir an's "Kreuz". Vorbei an ganz ganz süßen, mähenden Lämmchen sowie kleinen Tierbabys, die für mich wie eine Mischung aus Wildschwein, Reh, Ziege, Schaf und Igel aussahen.
Am Kreuz angekommen, wo uns bereits Lena mit ihrem Autochen erwartete, musste erstmal ein angemessener Platz für mein Rad gefunden werden. Mitten im Gebüsch, sodass es jar keiner entdeckt. Dann ging's ans Schuhe anziehen und schon konnte es losgehen, eigentlich, denn "Eigentlich lernt man erst bremsen", meinte Kot-Ulla. Bremsen konnte ich noch nie, hatte ich immer Bammel vor, "Kann ich immer noch lernen" ausrufend, rollte ich also dahin. Und rollte und rollte und merkte: Es geht bergab, ich kann nicht mehr anhalten, ich verliere die Kontrolle. Sollte es demnach doch sinnvoller sein, zuerst das Bremsen zu erlernen?! Möglich, ein Versuch war es Wert, worauf ich hinter mir ein "Och sieht das süß aus" vernahm.
Schließlich erreichten wir den Lönssee, da Lena und ich mich weigerten uns diesem zu nähern und womöglich im peckigen Wasser zu landen, liefen wir weiter zur nächsten und einzigen Bank weit und breit. Total erschöpft (bergauf laufen) ließen wir uns fallen. Dort verweilten wir mindestens eine halbe Stunde, ließen uns über unsere ehemaligen essgestörten Mitschüler - kaum zu glauben, meine ehemals beste Freundin - aus, stellten uns existenzielle Fragen wie "Hat das Dal Cin ganzjährig geöffnet?" oder "Sollte man Schlafwandler nun wecken oder nicht - und warum eigentlich nicht?". Gefolgt wurden diese Gespräche vom Erfahrungsaustausch über das Erbrechen - sehr appetitlich. Und nein, keine Angst, wir sind nicht essgestört.
Von der gesunden Waldluft abgekühlt, ging's dann langsam aber sicher zurück zum "Autochen". Dort wurde nochmal das Bremsen geübt ("Früh übt sich.") und noch in verschiedenen Variationen ("Pinguin") hin- und hergefahren.
Als wir uns von den Inlinern befreit hatten - zumindest Lena und ich - und uns schworen, beim nächsten mal keine Sneaker-Söckchen zu tragen, setzten wir unsere anregende Unterhaltung von der Bank fort, erneut mindestens eine halbe Stunde. Diesmal beschäftigten wir uns mit Fragen wie "Stimmt es, dass man mitgähnt, wenn jemand einem sympatisch ist?", "Regt allein schon das Wort "Gähnen" zum Gähnen an?" und "Gibt es eigentlich Sympathie auf den ersten Blick?"
Alles in allem hatten wir wirklich viel Spaß. Zuvor hatte mich meine Mutter gefragt, wie lange ich wohl weg sein würde. "Maximal bis 21 Uhr, aber ich glaub' kaum, dass wir 3 (!) Stunden fahren." Stimmt, gefahren sind wir insgesamt aller höchstens eine Schulstunde, aber unsere Kot-Ulla hat ihrem Titel als "Unterhaltungstalent" wieder alle Ehre gemacht, sodass wir uns blendend amüsiert haben. Na ja, ich hab sie vielleicht ein wenig unterstützt... und ich kann immer noch nicht richtig bremsen.


2 Kommentare:
Dass DU nicht essgestört bist, sieht man ja wohl mehr als deutlich :D *duck und wegrenn*
Zu den letzten Fragen:
ja (wobei selbst so, denk' ich), weiß ich nicht, ja (bzw. natürlich)
Klingt nach Spaß. Hätte vielleicht doch mitkommen sollen, aber gestern bin ich halb am Privatrecht verzweifelt. :-(
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