Wie im vorherigen Eintrag erwähnt, ging es am heutigen Abend um 19:30 Uhr ins Ristorante Romantico. Wären die GoMler nicht, würde mich da kein Schwein reinkriegen und jedes Mal auf's Neue werde ich daran erinnert, warum nicht: Diese schmierigen Italiener. Pardon: Diese schmierigen Kellner, die in italienischen Restaurants arbeiten. Aber irgendwie ist es ja auch sehr unterhaltsam, wenn man von einem angehenden Superstar ("lalalalala") - oder auch Frau Gieselers zukünftigen Schwiegersohn - bedient wird, der sich ohne zu Fragen auf den leider freien siebten Platz setzt: "Schön, dass wir heute hier im Romantico sind." Es gab durchweg was zu lachen, nicht nur, wenn Giovanni an unseren Tisch trat. Reichte den meisten schon mir beim Essen zuzugucken, ne!? Da hatte ich zwar nichts zu lachen, denn angeblich gucke ich wohl immer so ernst und konzentriert dabei, aber hauptsache alle anderen hatten ihren Spaß. Tischmanieren waren heute übrigens unangebracht. Schräg gegenüber wurde mit vollem Mund geredet, direkt gegenüber wurden erstmal die Finger abgeleckt. Warum auch nicht. Als dann auch der letzte (moi...) sein Mahl beendet hatte, ließ Steff es sich nicht nehmen, die Tischdekoration [Salzstreuer] für die nächsten Gäste zu präparieren.
Ich: "Was machst du da?"
Steff: "Ich schraub das auf."
Janine [den Salzstreuer über den Aschenbecher haltend]: "Fällt das denn dann auch raus?"
Nicht mal eine Sekunde später befand sich der halbe Inhalt des Salzstreuers im Aschenbecher wieder. Das durfte Giovanni auf keinen Fall entdecken, also musste dieses kleine Missgeschick mit allen Mitteln vertuscht werden. Schnell war ein "Versteck" gefunden und die Rose musste für einen Moment aus der Vase weichen, um das verschüttete Salz darin verschwinden zu lassen. Nicht all zu einfach. Was daneben ging wurde dann unter der Vase zusammengekehrt.
Wenn das mal nicht peinlich ist... Um vermutlich über ihr unmögliches Verhalten hinweg zu täuschen, wurde die Aufmerksamkeit dann auch gleich wieder auf mich gerichtet - denn da findet man ja bekanntlich immer irgendwas, um sich drüber lustig zu machen. Imaginäre Freunde, Hunde, Katzen habe ich wider Erwarten nicht zu bieten, stattdessen höre ich aber Musik, die niemand sonst hört. War auch sehr leise und ich habe auch immer nur Bruchstücke wahrgenommen, aber ich schwöre, es war wirklich Musik!
Gewalttätigkeiten durften auch nicht fehlen:
Steff [zu Tina]: "Hab ich dich getreten?"
Tina: "Nein!"
Steff und ich im Chor: "Schade."
Steff war heute sowieso sehr "freundlich". Als Giovanni ihrer Meinung nach zu lange mit Janine rumflirtete, wo Steff doch dringend die Getränkekarte haben wollte, beendete sie das Gespräch rücksichtslos mit "Ja, ja. Laber nicht rum. Ich hätte [gern] nochmal die Karte."
Situationskomik, schlechte Manieren, schmierige Kellner hin oder her: Das Beste für mich war heute eine ganz besondere Überraschung. Ich war total mit meinen letzten Happen Bruschetta beschäftigt, als man um mich herum plötzlich meinte: "Julia kommt." "Waaaaaaaaaaaas?" "Ja, sie ist da grad langgefahren." Ich weiß nicht, ob ich mich nur einfach nicht mehr im Detail daran erinnere, aber ich glaube das klang im ersten Moment so alltäglich und unspektakulär, dass ich dachte, die wollten mich verarschen. Aber nachdem ich mich noch einmal vergewissert hatte, fand ich mich auch schon draußen im Regen wieder und steuerte direkt auf Horst zu! Sie war es wirklich! Das war vielleicht eine Überraschung!
Damit wurde aus diesem Abend, aus diesem Tage, einmal mehr etwas ganz Besonderes. Danke, Julia! :)
Ich: "Was machst du da?"
Steff: "Ich schraub das auf."
Janine [den Salzstreuer über den Aschenbecher haltend]: "Fällt das denn dann auch raus?"
Nicht mal eine Sekunde später befand sich der halbe Inhalt des Salzstreuers im Aschenbecher wieder. Das durfte Giovanni auf keinen Fall entdecken, also musste dieses kleine Missgeschick mit allen Mitteln vertuscht werden. Schnell war ein "Versteck" gefunden und die Rose musste für einen Moment aus der Vase weichen, um das verschüttete Salz darin verschwinden zu lassen. Nicht all zu einfach. Was daneben ging wurde dann unter der Vase zusammengekehrt.
Wenn das mal nicht peinlich ist... Um vermutlich über ihr unmögliches Verhalten hinweg zu täuschen, wurde die Aufmerksamkeit dann auch gleich wieder auf mich gerichtet - denn da findet man ja bekanntlich immer irgendwas, um sich drüber lustig zu machen. Imaginäre Freunde, Hunde, Katzen habe ich wider Erwarten nicht zu bieten, stattdessen höre ich aber Musik, die niemand sonst hört. War auch sehr leise und ich habe auch immer nur Bruchstücke wahrgenommen, aber ich schwöre, es war wirklich Musik!
Gewalttätigkeiten durften auch nicht fehlen:
Steff [zu Tina]: "Hab ich dich getreten?"
Tina: "Nein!"
Steff und ich im Chor: "Schade."
Steff war heute sowieso sehr "freundlich". Als Giovanni ihrer Meinung nach zu lange mit Janine rumflirtete, wo Steff doch dringend die Getränkekarte haben wollte, beendete sie das Gespräch rücksichtslos mit "Ja, ja. Laber nicht rum. Ich hätte [gern] nochmal die Karte."
Situationskomik, schlechte Manieren, schmierige Kellner hin oder her: Das Beste für mich war heute eine ganz besondere Überraschung. Ich war total mit meinen letzten Happen Bruschetta beschäftigt, als man um mich herum plötzlich meinte: "Julia kommt." "Waaaaaaaaaaaas?" "Ja, sie ist da grad langgefahren." Ich weiß nicht, ob ich mich nur einfach nicht mehr im Detail daran erinnere, aber ich glaube das klang im ersten Moment so alltäglich und unspektakulär, dass ich dachte, die wollten mich verarschen. Aber nachdem ich mich noch einmal vergewissert hatte, fand ich mich auch schon draußen im Regen wieder und steuerte direkt auf Horst zu! Sie war es wirklich! Das war vielleicht eine Überraschung!
Damit wurde aus diesem Abend, aus diesem Tage, einmal mehr etwas ganz Besonderes. Danke, Julia! :)


4 Kommentare:
:)
(mir fehlen grad die worte)
Na dann, gratz :ugly:²
Ja, wir hatten echt Spaß! Alles in allem ein gelungener Abend. Unsere Albernheit ist echt der Burner und ich hoffe, das wird auch in 10 Jahren noch so sein. Nichts ist schlimmer, als zu ernste Menschen. Ab und zu muss man auch mal das Kind in sich rauslassen. :-)
*g* genau Steff, das seh ich auch so.
Ich fand auch, dass es ein super toller Abend war.
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