Dienstag, Dezember 12, 2006

"Hast du eigentlich 'nen Freund?"

Bekommt man diese Frage gestellt und verneint sie, kommt meist ein: "Warum denn nicht?" Gute Frage, nächste Frage? "Gibt halt kein." "Na, aber es gibt doch so viele, die 'ne Freundin suchen." Ja, super... und? Kenn ich den? Nein. Und wenn doch: Den will ich aber nicht. Tja, so ist das halt. Nie ist frau zufrieden.
Am schlimmsten ist ja die Frage: "Und was macht dein Freund so?" Da könnte ich ja ausflippen (was ich letztendlich aber doch nicht tu). Mann setzt also voraus, dass die Befragte vergeben ist. Man könnte auch sagen: "Jeder muss 'nen Freund haben - also du auch." Hab ich aber nicht. Punkt.
Auch schön: "Haste denn auch schon einen Freund?" in diesem unbeschreiblichen, verständlichen oder sonst was Ton aus dem Munde der Oma...
Sind halt so Fragen, die mich heute früh beschäftigt haben.

Das erste Mal seit 3 Jahren hat mein Vater mich heute gefragt: "Hast du abgenommen?" Sonst gab es immer ein "Hast 'n ganz schön fetten Arsch bekommen" zu hören. Heute war er aber total erschrocken als er mir um die Hüfte fasste und bemerkte, dass die Jacke aussieht, als hätte es die nicht in meiner Größe gegeben. Zudem verglich er mich mit einem Gartenzwerg. Sehr charmant, wirklich. Entweder du bist zu fett oder zu dürre. Männern kann frau es wohl nie recht machen...

Karl-Heinz ist wieder fit, hoffe er bleibt es auch. Auf Tina's Anraten habe ich ja nun im Dunkeln Standlicht angemacht und ich denke in Zukunft werde ich es lassen. Erstens kommt ständig ein "Du hast vergessen dein Licht aus zu machen" und zweitens hab ich Angst um die neue Batterie. Müssen die Vorbeifahrenden halt die Augen aufmachen. Et basta.

Noch kurz zu Politik: 2 Themen, 20 Minuten Zeit eins auszuwählen, danach 300 Minuten Schreiben. Habe mich gegen Kagan und für Bush entschieden, obwohl Bush viel mehr zu lesen war, aber die Aufgabenstellung war besser. Mit dem Schreiben hatte ich es heut' nich so: Aus einem "aber" wurde ein "am", aus "hätten" ein "würden". War echt die ganze Zeit nur am schreiben - 13/14 Seiten wurden es schließlich insgesamt. Womöglich hätte ich noch mehr schreiben können, war wirklich interessant und hat mal wieder richtig Spaß gemacht (ehrlich, keine Ironie).

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