Zu Julia's 19. Geburtstag hatten Steff, Katrin K. und ich uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Wir erfüllten ihr den Wunsch, endlich mal wieder in den Serengeti Park Hodenhagen zu fahren bzw. eine "Verjüngungsskur" zu erleben!
Gesagt, getan.
Um 9 Uhr fuhr ich los. Aufgrund einer überfüllten Tankstelle und eines kleinen Fehlers meinerseits am vergangenen Samstag auf Arbeit wurde ich noch aufgehalten und kam mit 10 Minuten Verspätung bei Steff an. Dann holten wir Katrin K. ab und wollten bei Lidl noch Reiseproviant kaufen. Nach zweimaligen Abwürgen hatte ich meine beiden Beifahrer endgültig in den Wahnsinn getrieben. Schließlich hätten wir längst auf dem Weg nach Schwarmstedt Hood sein können, wenn ich die Chance von zwei netten Herren in die Lücke gelassen zu werden, nicht durch mein scheiß Abwürgen versemmelt hätte.
Wie auch immer. Wir kamen tatsächlich zehn Minuten eher als geplant bei Julia an - Luftaufpumpen hatten wir jedoch noch nicht hinter uns. Also ging's gleich ab zur Tanke, um festzustellen, dass der Luftdruck noch absolut in Ordnung ist.
Nun stand unserer "großen" Reise nichts mehr im Wege. Wir näherten uns - in Kolonne - Hodenhagen. Julia hatte es doch tatsächlich drauf nach links zu blinken, obwohl sie nach rechts abbog! Nur um MICH zu ärgern! Geht's noch?
Gegen 11 - schätzungsweise - hatten wir den Park erreicht. Katrin und ich suchten uns 'nen schönen Parkplatz und liefen dann wieder zurück, um mit Horst auf Safari-Tour zu gehen.
Die beschissenen Schafe liefen vor mir weg - merken die nicht, dass ich eine von denen bin? Mäh! Dafür gab es jedoch allerlei andere Tiere, die sich nicht scheuten, uns näher zu kommen, uns die Zunge rauszustrecken, ihren Kopp durch's Fenster zu stecken oder - wie die
Wapitihirschkuh - einmal das ganze Fahrerfenster mit brauner Substanz zu "säubern".
Nach der Safari Tour Nr. 1 liefen wir dann im strömenden Regen etwa zwei Stunden lang durch den Freizeitpark. Irgendwie war es uns dann doch zu doof an allen "Geräten" nöig vorbei zu gehen und so scheuten wir auch vor der Wildwasserbahn nicht zurück. Jaaaa... das war ein Spaß.
Es folgten Fahrten in zu kentern drohenden Kanus, in den Riesenenten, den Fledermäusen, Elefanten, Flugzeugen und und und... also alles was normalerweise nur von den 3 bis 12-Jährigen besucht wird :D
Folge des ganzen Rumgefahre bzw. dessen, dass wir uns in die vom Regen getränkten Sitze drängelten, war, dass wir - vor allem ich in meiner beigen Hose - von oben bis unten klatschnass waren.
Nicht zu vergessen ist natürlich auch nicht das Affenland. Was wir vor Eintritt nicht wussten: Unsere Vorfahren waren heute aggressiv! Wie wirkt sich das aus? Naja, sie beißen einem kleinen Mädchen in den Finger. Nein, diesmal war ich nicht das kleine Mädchen. Aber Steff und ich hatten die Ehre einen unserer aggressiven Kumpels auf unseren Schultern weilen zu lassen. Ich war grad so sehr damit beschäftigt, das kleine Affenbaby mit Mama zu fotographieren als plötzlich irgendwas auf mich raufspringt... und so sah's aus: Foto!
Nach dem Julia dann noch von so einem Klo-Typ angemacht wurde, warum sie das Piercing nicht rausnimmt - sähe wohl scheiße aus und dabei hätte sie sooo schöne Augen, und wir noch 'n Hot-Dog zu uns genommen hatten, entschieden wir uns zurück zum Auto zu gehen und Safari-Tour Nr. 2 anzustreben.
Die Schafe konnte ich erneut kaum fotographieren, da uns ein extremer Regenschauer einen Strich durch die Rechnung machte und ich meine Kamera ja auch nicht all zu sehr herausfordern wollte. Also ging's mit schnellem Tempo durch den Park bis wir schließlich wieder bei den Löwen ankamen. Sprich: Fenster hoch! Nicht Aussteigen! Lebensgefahr! Hupen, wenn was ist!
Und diesmal waren wir wohl tatsächlich kurz davor auf die Hupe zu drücken, denn wir waren umzingelt von Löwinnen, während Papa Simba gelassen am Baum weilte. Nala ging aber geradewegs auf Horst zu und sah ganz und gar nicht danach aus, als würde sie vorbei gehen. Sie tat es dann aber doch und so blieb die Vorstellung, wie die Löwin auf die Motorhaube krabbelt und mit ihren Krallen durch das Autodach bohrt, bloße Phantasie von Steff.
Mit einem "Affenzahn" ging es dann an den Pavianen vorbei - um zu verhindern, dass sie Horst Jumanji-like belagern (konnte man übrigens bei Tour Nr. 1 beobachten).
Irgendwann war auch diese Tour geschafft und so machten wir uns auf die Suche nach Karl-Heinz. Mehr oder weniger schnell war er gefunden uns so ging's wieder schnurstracks nach Schwarmstedt-Hood. Julia ließ es sich nicht nehmen erneut ihr "Blinker-Verwirrspiel" zu treiben. Ich ließ mich aber nicht beirren und fuhr einfach dieselbe Strecke zurück, wie wir gekommen waren - auf diese Weise erreichten Katrin K. und ich den Ziegeleiweg sogar mindestens zwei Minuten eher.
Dann eben verabschiedet und zurück in die coole Wedemark gecruist, ein bisschen in den Gegenverkehr gefahren, aber doch alle heil zu Hause abgesetzt.
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1 Kommentar:
echt ey... dieser klomensch...
aber es war sooo toll, wär noch toller gewesen, wenn es nicht geregnet hätte als wär verona feldbusch grad bei johannes b. kerner...
gut, dass wir ein zweites mal durhcgefahrn sind, so konnte ich noch die nashörner fotografieren :)
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